Piercing A-Z
Ehe wir uns den wichtigsten Begriffen für das Thema „Piercing“ widmen findet ihr hier noch eine kleine Einleitung zu den am häufigsten gestellten Fragen:
Braucht man zum Piercen einen Termin?
Grundsätzlich schicken wir niemanden nach Hause, der ohne Termin ein Piercing, ein Microdermal oder einen Skindiver haben möchte, dennoch empfehlen wir einen Termin zu vereinbaren, Termine hierfür können - anders als Tattoo-Termine - auch telefonisch und ohne Anzahlung vereinbart werden. Gerade weil wir nicht unter Zeitdruck arbeiten und jeder Kunde bei uns die volle Aufmerksamkeit bekommt, kann es allerdings ohne Termin unter Umständen zu Wartezeiten kommen, deswegen empfehlen wir einen kurzen Anruf.
Wie lange dauert das Piercen?
Der Pieks an sich dauert im Regelfall weniger als eine Sekunde, der gesamte Besuch in unserem Studio - vom Betreten bis Verlassen - kann je nach Piercing, Aufwand und Aufklärungsbedarf durchaus etwas länger dauern. Eine Zeitpauschale gibt es hier nicht, wir nehmen uns für jeden Kunden die Zeit, die wir brauchen, um eine optimale Arbeit im Gesamten zu erzielen – angefangen bei umfassender Aufklärung bis hin zu ausreichend Zeit nach dem Piercing das Erlebte zu verarbeiten. Niemand muss unmittelbar nach dem Stechen das Studio im Laufschritt verlassen.
Tut das Piercing weh?
Die Frage ist meist etwas ungenau gestellt: Ein Piercing wird mit einer Nadel gestochen, es ist immer davon auszugehen, dass es etwas schmerzen wird. Die Frage nach der Schmerzintensität kann man leider nicht pauschal beantworten, dennoch ist ein Piercing auszuhalten und das immer.
Kann man es betäuben?
Zungenpiercings können mit Xylocainspray betäubt werden, ansonsten müssen wir hier leider passen. Die einzig zuverlässige Betäubung für ein Piercing wäre eine Spritze, allerdings ist ein Pieks um einen Pieks nicht zu spüren zum einen reichlich sinnfrei, davon abgesehen würden wir uns hier auch strafbar machen. Betäubungsspritzen dürfen ausschließlich Ärzte und Heilpraktiker setzen. Auch Pflegekräfte brauchen für jeden einzelnen Pieks eine ärztliche Anweisung! Einen „Spritzenschein“ oder ähnliches gibt es nicht. Auch das oftmals erfragte Eisspray hat bestenfalls einen Placeboeffekt und wirkt im Gegenteil eher kontraproduktiv und das aus folgenden Gründen:
- die vereiste Stelle zieht sich zusammen, dadurch wird das Gewebe härter und man benötigt mehr Kraftaufwand zum durchstechen, was nicht wirklich angenehmer ist
- nach dem vereisen dehnt sich die Haut wieder aus, das Ergebnis wäre unter Umständen ein schiefes Piercing
- auf jeder Eisspray-Dose steht folgendes:
„Nicht im Bereich von Augen, Schleimhäuten oder offenen Wunden bzw. Verbrennungen anwenden“
„(…) zur Linderung von leichten Sportverletzungen“
„Nur zur äußerlichen Anwendung“
Beim Piercen entsteht jedoch eine offene Wunde, alleine schon aus diesem Grunde ist von der Verwendung von Eisspray abzuraten.
...und wer pierct mich dann?
Bei uns stehen euch ein Piercer und eine Piercerin zur Auswahl: Thomas, nahezu immer im Tempel München, kümmert sich als Allrounder gerne um jeden Kundenwunsch. „Es gibt keine dummen Fragen“ ist seine Devise, entsprechend gerne wird er gefragt und hat für jedes Anliegen ein offenes Ohr – insbesondere auch wenn die angestrebte Bodymodificaion nicht explizit auf der Preisliste steht. Jasmin, vorzugsweise Montags, Mittwoch und Freitags im Tempel, geht mit viel Einfühlungsvermögen und Freude an jeden Kundenwunsch heran, besonders die weibliche Kundschaft, die lieber mit einer Frau arbeiten möchte, ist bei ihr in besten Händen. Beide leben ihren Beruf und legen grössten Wert auf professionelles Arbeiten, dementsprechend ist niemand beleidigt, wenn ein Kunde einen Favoriten auswählt.
Kann ich meinen Piercinigschmuck selber wechseln?
Selbstverständlich darf jeder seinen Schmuck selbst wechseln, gerne übernehmen wir dies auch für euch (besonders an schwer erreichbaren Stellen). Keine Sorge, wir stellen keine Rechnung für Schmuckwechsel.
Wie alt muss ich für ein Piercing im Tempel München sein?
Das ist eigentlich ganz einfach, wir halten uns da an das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) und an das Strafgesetzbuch (STGB): Das Piercing ist (wie ein Tattoo auch) laut Gesetz eine Körperverletzung, die wir nur mit eurer Einwilligung durchführen dürfen. Bei Volljährigen ist das kein Problem, bei Minderjährigen benötigen wir dazu noch eine schriftliche Einverständniserklärung mit exakter Angabe des Piercings und eine Ausweiskopie von euren Eltern. Wir haben im Tempel unabhängig davon uneingeschränkte Ausweispflicht für jeden, also habt bitte euren Personalausweis, Reisepass oder ein anderes amtliches Dokument mit Bild (Führerschein oder ähnliches dabei) zum piercen dabei. Die Einverständniserklärung kann hier heruntergeladen werden.
Wenn ich jetzt noch eine Frage habe...
...dann bist Du damit jederzeit bei uns willkommen. Entweder zu den Öffnungszeiten einfach anrufen unter 0 89 - 41 60 68 68 oder aber Du schaust persönlich bei uns vorbei.
Prinzipiell kann man Piercing-Schmuck heute annähernd überall anbringen, gerade mit der Entdeckung der Microdermals und Skindiver sind den Platzierungsmöglichkeiten heute kaum noch Grenzen gesetzt.
Generell sollte man sich aber darüber im Klaren sein, dass nicht jeder Mensch für jedes Piercing geeignet ist, da fast alle Menschen anatomisch verschieden sind.
Es kann am Telefon leider nicht festgestellt werden, ob ein Piercing an der entsprechenden Körperstelle machbar und/oder ratsam ist, dafür ist es am besten persönlich vorbeizukommen und ein wenig Zeit mitzubringen. Eine individuelle Beratung - die selbstverständlich kostenlos und unverbindlich ist! - braucht einfach ihre Zeit, um wirklich alle Fragen zufriedenstellend beantworten zu können.
Die nachfolgend aufgeführten Begriffe erheben keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit und werden laufend aktualisiert.
Akkupunkturpunkte – Nein, es treten beim Durchstechen des Ohrknorpels keine lebenslänglichen Schmerzen auf. Der Verfasser dieser Zeilen erfreut sich bester Gesundheit – obwohl ein 8-mm-Loch seinen linken Ohrknorpel ziert. Und nein, er schaut immer so. ;-)
Ampallang – Piercing das waagrecht (horizontal) durch die Eichel (Glans) verläuft. Setzt beim Träger sowie beim Piercer viel Erfahrung voraus, sollte auf keinen Fall unter 2,4 mm gestochen werden!!!
Antitragus – Piercing durch den Knorpelrand unmittelbar gegenüber vom Gehörgang. Sollte unter keinen Umständen mit mehr als 1,2 mm Stärke gestochen werden um unnötige Spannung zu vermeiden!
Apadravya – Dieses Piercing verläuft senkrecht durch die Eichel (Glans). Setzt beim Träger sowie beim Piercer viel Erfahrung voraus, sollte auf keinen Fall unter 2,4 mm gestochen werden!!!
Äußere Schamlippen (Labienpiercing Außen) – Weibliches Intimpiercing. Werden meist paarweise gestochen, das Stechen verläuft im Regelfall etwas schmerzhafter als bei den inneren Labien.
Austin bar – Ein eher seltenes Piercing waagrecht durch die Nasenspitze. Erfordert sehr viel Pflege und Sorgfalt beim Verheilen, gestochen wird auch hier niemals über 1,2 mm.
Bauchnabelpiercing – Von vielen als „out“ abgetan erfreut sich dieses Piercing nach wie vor allergrößter Beliebtheit. Trotz des irreführenden Namens wird hier nicht der Bauchnabel an sich durchstochen sondern die Hautfalte um den Bauchnabel herum. Am häufigsten ist die Variante oberhalb des Bauchnabels, soweit die Anatomie es zulässt kann das Piercing aber nach belieben radial um den Nabel herum platziert werden. Besonders wichtig ist hierbei sorgfältigste Pflege und Vorsicht, aufgrund der Platzierung ist das Bauchnabelpiercing ohnehin vielen äußeren Einflüssen ausgesetzt die die Wundheilung verzögern können!
Bridgepiercing – Dieses Piercing wird oberhalb der Nasenwurzel zwischen den Augen platziert. Viele Piercer weigern sich das Piercing zu stechen, oftmals mit der Begründung das durch den Stich eine funktionale Beeinträchtigung des Körpers hervorgerufen werden kann. Das is Quatsch! Tatsächlich ist dieses Piercing absolut nicht für Anfänger geeignet – weder zum Stechen noch zum Tragen. Zum einen ist es extrem schwierig richtig zu platzieren, andererseits erfordert es extrem viel Aufmerksamkeit in Pflege und Abheilung. Eine aufkeimende Entzündung an dieser Stelle kann sich rasant ausbreiten und tatsächlich zu weiteren unanagenehmen Komplikationen führen. Und nein, man fängt nicht zu schielen an.
Brustwarzenpiercing – Dieses Piercing findet eine immer größere Verbreitung, sowohl bei Männern wie auch bei Frauen. Die Möglichkeiten der Schmuckauswahl (für das abgeheilte Brustwarzenpiercing) werden immer vielfältiger. Man hat als Frau auch keinerlei Schwierigkeiten zu stillen, komplikationsfreie Abheilung vorausgesetzt.
Cheekpiercing – Wie der Name schon sagt, bei diesem Piercing wird die Wange durchstochen. So banal das Ganze auch klingt, das Stechen in dieser Region erfordert eine sehr ruhige Hand und viel Erfahrung vom Piercer, da hier die Gefahr sehr groß ist ein großes Blutgefäß zu verletzen. Beim Stechen muss auf eine ausreichende Stablänge geachtet werden.
Christinapiercing – Ein sehr beliebtes Intimpiercing für die Frau, der Einstich erfolgt an der Stelle an der die äußeren Labien zusammenlaufen und verläuft nach oben zum Venushügel. Beim Stechen ist unbedingt auf einen ausreichend langen Stichkanal zu achten (min. 14 – 16 mm), einfache Bauchnabelbananen sind ungeeignet!
Conch – Verallgemeinerte Bezeichnung für Piercings an / in der äußeren oder inneren Ohrmuschel (Conch oder auch Inner Conch).
Daith – Beim Daithpiercing wird der verlängerte Rand der Ohrmuschel – die sog. Knorpelbrücke – durchstochen. Nicht bei jedem anatomisch machbar oder empfehlenswert und erfordert viel handwerkliches Geschick und Erfahrung.
Dydoe – Wird gestochen durch den äußeren Eichelrand, neigt zum Herauswachsen und ist nicht bei jedem Mann anatomisch sinnvoll anzubringen. Augrund zahlreicher Nervenenden dürfte dieses Piercing mit zu den schmerzhaftesten gehören.
Fourchette – Weibliches Intimpiercing, Gegenstück zum Christinapiercing.
Frenum – Männliches Intimpiercing, wird ein Stück unterhalb vom Penisbändchen platziert.
Guichepiercing – Männliches Intimpiercing, wird zwischen Hodensack und After platziert. Neigt stark zum Herauswachsen, kann gerade bei sitzenden Tätigkeiten als störend empfunden werden und ist in der Verheilung nicht ganz unkompliziert.
Hafada – Männliches Intimpiercing, wird am Hodensack platziert. Es wird nur Haut durchstochen, es können beliebig viele Piercings gesetzt werden. Hier sind der Fantasie lediglich anatomische Grenzen gesetzt.
Helix – Dieses Piercing wird durch den oberen Rand der Ohrmuschel gestochen. Auch hier sollte von Drahtstärken über 1,2 mm auf jeden Fall abgesehen werden um unnötige Spannungen und damit einhergehende Wundheilungsprobleme zu vermeiden.
Industrial – Zwei gerade Stichkanäle im Ohrknorpel die durch einen Barbell miteinander verbunden werden. Kann auf einmal gepuncht werden, die Verbindung einzelner Piercings ist – je nach anatomischer Möglichkeit – überhaupt kein Problem (z.B. ein Helix-to-inner-conch-Industrial oder auch ein Tragus-to-inner-conch-Industrial --- da sind der Fantasie nur anatomische Grenzen gesetzt).
Innere Schamlippen (Labienpiercing Innen) – Weibliches Intimpiercing, hierbei werden die inneren Labien durchstochen. Es handelt sich hierbei um Schleimhäute, die Verheilung ist im Regelfall unkompliziert.
Klitorisvorhaut – Weibliches Intimpiercing, die KV kann wahlweise horizontal oder auch vertikal durchstochen werden. Gerade beim horizontalen ist auf die die anatomischen Gegebenheiten zu achten, dieses Piercing kann nicht immer sinnvoll platziert werden.
Klitoris – Wird gerne mit dem Klitorisvorhautpiercing verwechselt. Ansonsten ist dieses Piercing für Einsteiger (aktiv wie passiv) absolut ungeeignet und setzt ausreichend Platz voraus.
Labret – Lippenpiercing, kann sowohl mittig als auch seitlich platziert werden. Für den Anfang sollte ausreichend großer Schmuck eingesetzt werden um einer wahrscheinlichen Schwellung Platz zu gewähren. Dies gilt auch für ein vertikales Labret, welches durch das Lippenrot hindurch verläuft.
Lippenbändchenpiercing – Oralpiercing, hierbei wird das Lippenbändchen im Mundvorhof durchstochen, einfache Ringe mit Kugelverschluß sind u.E. eher ungeeignet. Im Tempel arbeiten wir mit speziell hierfür gefertigten Verschlussplättchen deren Rückwand aus einer gefassten Keramikplatte besteht. Hierbei findet die für das Piercing geringstmögliche Belastung für die Zahnfleischpapille und die Zahnsubstanz statt.
Lobe – Im Volksmund auch „Ohrloch“ genannt, wird im Ohrläppchen platziert. Kann auf bis zu 3,2 mm gestochen werden, der Einsatz einer Ohrlochpistole kommt bei uns überhaupt nicht in Frage (Siehe auch: Ohrlochpistole).
Madonnapiercing – Lippenpiercing durch die Oberlippe. Wird wahlweise links oder rechts von der Mitte durchstochen, auch hierbei ist von einer größeren Schwellung auszugehen.
Magic Cross - Das Magic Cross ist eine Kombination von Ampallang und Apadravya in Form eines Kreuzes. Die Piercings sind grundsätzlich getrennt voneinander zu betrachten so dass es sich eigentlich nicht um ein Piercing, sondern die genannten zwei handelt.
Medusapiercing – Lippenpiercing durch die Mitte der Oberlippe. Hier ist ebenfalls von einer stärkeren Schwellung auszugehen, das Stechen an sich kann etwas schmerzhafter sein als z.B. beim Madonnapiercing.
Micro Dermal/Dermal Anchor - Microdermals gehören in die Gruppe der Single Point Piercings (Piercings die nicht aus einem Stichkanal mit zwei Ausgängen bestehen, sondern nur einen „Ausgang“ haben). Das Microdermal besteht aus einer T-förmigen Basis welche unter der Haut angebracht wird, die Aufsätze können gewechselt werden. Es gibt verschiedene Methoden um ein Micro Dermal in der Haut anzubringen:
- Der Punch: Die wohl gängigste Vorgehensweise, bei der mittels einer Biopsiestanze ein Stück Gewebe entfernt wird. In das dadurch entstandene Loch wird das Schmuckstück eingesetzt. Keine Bange, das entfernte Gewebe hat lediglich einen Durchmesser von 1,5 mm – so dünn wie die dünnste Nadel mit der wir im Tempel piercen.
- Die Needleblade: Anders als bei der Punch-Methode wird hier kein Gewebe entfernt. Es wird mit einer Hohlnadel eine Hauttasche gebildet. An bestimmten Körperpartien hat sich diese Methode als sehr vorteilhaft bewährt.
Der Vollständigkeit halber sei hier noch die Skalpellmethode erwähnt, die jedoch im Tempel nicht zum Einsatz kommt. Wir haben mit Punch und Needleblade die besten Erfahrungen gemacht. Vom Schmerzfaktor unterscheiden sich die Methoden kaum, der Schmerz hängt stark von der gewünschten Stelle ab. (Ein Surfacepiercing an gleicher Stelle ist im Vergleich jedoch immer schmerzhafter). Die durchschnittliche Verheilzeit beläuft sich auf ca.3 Monate. Danach kann der Aufsatz gewechselt werden, was ausschließlich von einem Piercer durchgeführt werden sollte.
Nostril – Auch „Nasenpiercing“ genannt. Hierbei werden die Nasenflügel durchstochen, das Stechen sollte auch hier unter keinen Umständen mit einer Pistole ausgeführt werden.
Oberflächenpiercing – auch „Surfacepiercing“ genannt sind Piercings die am Körper beliebig platziert werden können. Oberflächenpiercings stehen in dem schlechten Ruf unverhältnismäßig oft herauszuwachsen, leider geschieht dies oft aufgrund mangelhafter Platzierung und / oder falsch gewählter Schmuckstücke. Surfacepiercings sollten unter keinen Umständen mit einer Banane sondern mit einem Surfacebar gestochen werden.
Oetang - Der Oetang wird durch die männliche Vorhaut gestochen. Es ist trotz häufiger Belastung und Bewegung ein sehr dankbares Piercing, auch für Einsteiger geeignet und verheilt im Regelfall sehr gut. Gestochen wird häufig paarweise, als Schmuck wählt man meist einen BCR in 2,0 mm.
Prinz-Albert-Piercing – Männliches Intimpiercing, verläuft entlang der Harnröhre und tritt an der Unterseite neben dem Penisbändchen wieder aus. Das Stechen ist im Regelfall unkompliziert und vergleichsweise schmerzarm, je nach sexueller Aktivität dehnt sich der PA meist von alleine so dass in regelmäßigen Abständen die nächste Schmuckgröße eingesetzt werden kann.
Princess-Albertina-Piercing – Weibliches Intimpiercing. Ähnlich dem PA verläuft dieses Piercing durch die Harnröhre der Frau, führt unverhältnismäßig oft zu Blasenentzündungen und wird moistens als unangenehm empfunden. Dieses Piercing wird im Tempel nicht gestochen und sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt.
Pubicpiercing – Oberflächenpiercing am Penisansatz.
Rook – Dieses Piercing entwickelt sich immer mehr und mehr zum Kult: Hierbei wird die obere / innere Falte in der Ohrmuschel gepierct. Kann wahlweise auch gepuncht werden, hierbei verkürzt sich die Abheilzeit auf etwa die Hälfte.
Skindiver - Skindiver sind genau wie die „großen Brüder“, die Micro Dermals, Single Point Piercings. Bei uns werden Skindiver nur per Punch (siehe Micro Dermal) eingesetzt. Hier kann kein Aufsatz gewechselt werden, dafür gibt es trotzdem viele verschiedene Designs zur Auswahl (Herzen, Sterne, Blackline, Glitzer). Der Vorteil der Skindiver gegenüber der Micro Dermals ist ihre runde Basisplatte unter der Haut. Dadurch wird der Druck gleichmäßig über die betroffene Stelle verteilt. Die Verheilzeit beträgt ca.3 Monate.
Snakebites - Unter Snakebites versteht man zwei Unterlippenpiercings (Labrets), die symmetrisch zueinander auf der linken und rechten Hälfte der Unterlippe angeordnet sind.
Traguspiercing – hier wird der Dreiecksknorpel gegenüber vom Gehörgang durchstochen. Auf keinen Fall mit mehr als 1,2-mm stechen, für größeren Schmuck kann zum punch gegriffen werden (siehe auch: Punch)
Trianglepiercing - Das Trianglepiercing verläuft unterhalb der Klitoris. Es ist enorm anspruchsvoll zu stechen, verlangt vom Piercer als auch vom Träger enorm viel Erfahrung und ist anatomisch nicht bei jeder Frau wirklich machbar.
Venompiercing - Paarweise angeordnete Zungenpiercings nebeneinander werden auch gerne als Venoms bezeichnet.
Zungenpiercing - Das Zungenpiercing erfreut sich immer größerer Beliebtheit; Gestochen wird meist in der Mitte der Zunge, der Stich an sich ist meist nahezu schmerzfrei. Da das Zungenpiercing in der Folgezeit dazu neigt stark anzuschwellen muss eingangs ein Stab in Überlänge eingesetzt werden, selbiger wird bei der Nachkontrolle nach zwei Wochen bei uns im Studio gegen einen passenden Schmuck ersetzt. Keine Sorge, hier wird nicht doppelt kassiert: Der Folgeschmuck ist bei Oralpiercings im Preis enthalten.