Tattoo A-Z

Bevor wir zum A-Z kommen beantworten wir hier quasi vorab die wichtigsten Fragen zum Thema "Tattoo im Tempel München":

Vorab: Da wir häufig nach Temptoos oder Biotattoos gefragt werden, verweisen wir an dieser Stelle einfach auf Wikipedia: Temptoo

Wie funktioniert das ansonsten mit den Tattoos im Tempel?

Am besten ist, ihr kommt persönlich vorbei: Am Telefon lassen sich Tattoomotive immer relativ schwer erklären, geschweige denn ein verbindlicher Preis vereinbaren: Eine "Handtellergroße Tätowierung am Oberarm" kann aus einem Tribal mit ein paar Linien bestehen welches in 30 Minuten fertig ist, kann aber auch ein feinstes Portrait sein, welches mal eben fünf Stunden dauert und entsprechend mehr kostet.

Welche Tätowierer arbeiten im Tempel?

Bei uns tätowieren drei Tätowierer, wobei Jimmi unser Stammtätowierer ist der alle Stilrichtungen beherscht, Olli ist spezialisiert auf Filigranes, wohingegen Tibors Spezialität vor allem "düsteres" und Tattoo-Portraits sind. Wir finden für jede Stilrichtung den richtigen Tattoo-Artist für euch, garantiert.

Wie lange ist die Wartezeit für ein Tattoo?

Nun, wir haben:

...so dass ihr wenn ihr bei uns einen 90-Minuten-Termin habt auch wirklich 90 Minuten tätowiert werdet, es gibt keine störrenden Unterbrechungen beim Termin selber. Durch diese Faktoren ist die Wartezeit für ein Tattoo im Tempel München Piercing & Tattoo extrem kurz.

Was braucht ihr vom Tempel als Tattoovorlage?

Idealerweise habt ihr euer Tattoomotiv dabei, sei es jetzt als fertiger Entwurf, Bild, grobe Skizze oder fünf verschiedene Bilder aus denen wir eines machen sollen - je mehr input, um so besser.
Selbstverständlich zeichnen wir für euch auch eine individuelle Tattoovorlage nach euren Wünschen - allerdings nehmen wir dafür eine Schutzgebühr von 20,- Euro, die dann beim tätowieren natürlich angerechnet wird.

Wie geht´s dann weiter?

Wenn euer Motiv steht, folgt als nächstes die Terminvereinbarung - für verbindliche Terminvereinbarungen nehmen wir eine Anzahlung in Höhe von 50,- Euro - auch diese wird natürlich auf die Tätowierung angerechnet.
Zum Tattootermin selber erscheint ihr dann bitte ausgeschlafen, mit einem guten Frühstück im Bauch und vor allem: nüchtern. Betrunkene oder unter Drogen stehende Personen werden bei uns nicht tätowiert. Bitte auch kein Aspirin oder ähnliche blutverdünnende Mittel vor dem tätowieren nehmen - wenn ihr stark blutet, macht das das Tattoo nicht zwingend schöner, geschweige denn angenehmer für euch.

Tut es weh?

Nun, ein Tattoo wird mit Nadeln gemacht, die wir euch in die Haut stechen. Ihr wärt ein medizinisches Wunder, wenn das nicht weh tun würde. Wir selber haben aber schon hunderte Stunden unter der Nadel verbracht, jeden Tag werden alleine in München ungefähr 200 - 400 Tattoos gestochen - überlebt hat es bis jetzt jeder :).

Solltet ihr noch Fragen haben: Einfach anrufen oder noch besser: persönlich vorbei schauen - wir haben immer ein offenes Ohr für eure Wünsche, Fragen oder Anregungen.


A - Asiatische Tätowierungen: Weit verbreiteter Tätowierstil. Besonders beliebte Tattoo-Elemente sind Drachen, Krieger, Geishas, Koi-Karpfen. Eignen sich hervorragend für Bodysuits, weil sie sehr leicht verbunden werden können. Es gibt im asiatischen Raum jedoch einige Badeanstalten, in denen Träger von Tätowierungen nicht geduldet werden bzw. keinen Einlaß erhalten (siehe Y - Yakuza). In der restlichen Welt und München sowieso zum Glück unproblematisch.

B - Bepanthen Wund- und Heilsalbe: Der Klassiker zur Tattoo-Pflege, nicht nur in München.

B - Biotattoo: Eine riesige Lüge, die viele Menschen mit verblassten, aber niemals ganz verschwundenen Biotattoos ihr Leben lang rumlaufen lässt; bietet kein seriöses Studio in München an. Wir haben jedoch bis jetzt noch jedes covern können.

C - Cover up: Darunter versteht man das Überstechen einer alten mit einer neuen Tätowierung, so dass von der ursprünglichen Tätowierung nichts mehr zu sehen ist. Viele sog. "Biotattoos", aber auch "normale Tattoos" sind schon darunter verschwunden - ihr findet einige Beispiele in unserer Galerie.

D - Dermis: ist die sog. "Lederhaut" des menschlichen Körpers - hier wird die Tätowierung "angebracht".

E - Emla: Längst schon kein Geheimtipp mehr: eine Salbe die ihr rezeptfrei in jeder Apotheke bekommt und die die Haut betäubt. Wir selber sind der Meinung, dass der Schmerz beim Tätowieren zum einen irgendwo dazu gehört, zum anderen haben wir bis jetzt selber jedes Tattoo auch ohne Emla überlebt. Was aber machen wenn jemand besonders schmerzempfindlich ist, also sein Körper gute Gefahrabwehrreaktionen zeigt? Darüber streiten sich seit Jahren Tätowierte und Tätowierer auf der ganzen Welt.

F - Frisches Tattoo: braucht eine besonders gute Pflege in den ersten Tagen und noch eine gewisse Vorsicht in den ersten Wochen vor Sonne, Sauna und Solarium - aber Du bekommst bei uns eine ausführliche Pflegeanleitung für Dein frisch gestochenes Tattoo mit.

G - Gesellschaft: Die Gesellschaft ist in den letzten Jahren zunehmend toleranter gegenüber Tätowierungen geworden, was aber nicht bedeutet, dass Tattoos überall akzeptiert werden: Ein Rechtsanwalt mit sichtbaren Tattoos? Eine Verkäuferin mit Halstattoo? Eine Hotelfachfrau, bei der die Tattoos durch die Bluse durchscheinen? Alles eher unüblich, unerwünscht oder sogar unmöglich - nicht zuletzt aus diesem Grund will jede Tätowierung gut überlegt sein.

H - Heilung: Ein Tattoo ist im Prinzip wie eine kleine Schürfwunde zu betrachten und dementsprechend verhält es sich auch in der Heilung: Kleine, helle Tattoos heilen schneller als großflächige mit viel schwarz. Je nach Haut und Motiv kann die vollständige Heilung des Tattoos zwischen 5 - 14 Tage dauern.

H - Hepatitis: Kann theoretisch beim Tätowieren übertragen werden, wenn keine Einmalartikel verwendet werden bzw. unsauber gearbeitet wird. Im Tempel, Piercing & Tattoo München vollkommen ausgeschlossen.

I - Information: Informiere Dich vor dem Tattoo gut darüber, was Du Dir wo und von wem tätowieren lassen willst: Kommst Du mit dem Motiv auch noch in 10 Jahren zurecht? Wird in dem Tattoo-Studio sauber und hygienisch einwandfrei gearbeitet? Werden nur Einmalartikel verwendet, sind alle Flächen wischdesinfizierbar oder hängt z.B. ein Wandteppich direkt neben der Tattooliege, in dem sich die Keime ungestört tummeln und vermehren können? Hängen im Tattoostudio nicht nur Vorlagen, sondern auch Bilder davon wie das ganze dann fertig tätowiert ausschaut?

J - Jugendsünde: Viele Tattoos, oftmals die in der Schule selbstgestochenen, werden Jahre später als Jugendsünde bezeichnet. Die große Liebe mit 14, die schon mit 15 die Ex war, lebenslänglich auf der Haut? Siehe auch Cover up :)

K - Kreuzkontamination: Laut Wikipedia (Stand Juli 2009): Als Kreuzkontamination bezeichnet man die direkte oder indirekte Übertragung von pathogenen (krankheitserregenden) Mikroorganismen von bereits kontaminierten auf nicht kontaminierte Lebensmittel. Das ist zwar nicht ganz falsch, allerdings versteht man unter Kreuzkontamination wesentlich mehr als die Übertragung bei Lebensmitteln: Nehmen wir einfach mal an, wir tätowieren einen Menschen, der einen Virus im Blut hat, und wir würden zwar nach ihm die Nadel wechseln, aber die Tattoo-Farbe aus dem gleichen Behälter verwenden. Hier wäre eine Übertragung denkbar, ebenso bei zig weiteren Vorgängen beim Tätowieren - aus diesem Grund werden bei jedem Tattoo viele, viele Einwegartikel verwendet. Welche genau erklären wir Dir gerne bei uns im Studio.

L - Laser oder Lebenslänglich: Das sind die Möglichkeiten (vom Cover Up abgesehen), die Du mit Deinem Tattoo hast. Laser ist sehr teuer, schmerzhafter als das Tätowieren selbst und dauert einige Sitzungen - Du solltest Dir also wirklich sicher sein, bevor Du Dich für ein Tattoo entscheidest.

M - Matritze: Mit dieser wird die Tattoovorlage auf die Haut übertragen, funktioniert wie das gute alte Kohlepapier.

N - No way: Folgende Tattoos erhält man bei uns auf keinen Fall: Gesicht, Hals & Hände tätowieren wir gar nicht bzw. nur bei Menschen, die dort bereits Tattoos haben. Unter 16 Jahren erhält man bei uns nicht einmal einen Stern als Tattoo, bei Minderjährigen genügt zum tätowieren zudem eine Einverständniserklärung der Eltern NICHT, zumindest zur Terminvereinbarung (oder zum Tattoo-Termin) muß ein - nachweisbar - Erziehungsberechtigter mit anwesend sein.

O - Oezi: Nicht nur ein mehr oder weniger beliebter Sänger, sondern eine über 5000 Jahre alte Mumie, die 1991 in den Ötztaler Alpen gefunden wurde. Was der hier zu suchen hat? Nun, der gute Mann war tätowiert, vermutlich nicht mit "einem Stern, der Deinen Namen trägt". Oder gab´s Tattoo-Jugendsünden schon damals? ;) Fakt ist: Tattoos gibt´s schon richtig lange - was auch der Fund von Ötzi bewiesen hat.

O - Old-School-Tattoo: Tätowierte Schwalben, Sterne, Würfel, Flammen, Billiard-Kugeln, Anker - Oldschool-Tattoos sind wieder schwer im Kommen.

P - Pegasus: Zum einen ein beliebtes Tattoo-Motiv, zum anderen der Hersteller der Tattoo-Heilsalbe dem wir vertrauen.

P - Permanent Make-up: Eine Sonderform des Tätowierens, bei dem die Konturen von z.B. Augen, Lippen usw. hervorgehoben bzw. nachgezeichnet oder schattiert werden. So lassen sich auch Operationsnarben kaschieren oder ein Brustwarzenhof rekonstruieren.

Q - Qualität: Wir verwenden nur qualitativ hochwertigste Tattoo-Nadeln & Tattoo-Farben fürs Tätowieren.

R - Rauchen: Hat mit einem Tattoo erst einmal nichts zu tun - oder doch? Fakt ist: Nikotinfinger sind mit das Schlimmste, was man einer frischen Tätowierung antun kann! Nikotin und/oder Teer in einem frischen Tattoo führen fast immer zu Entzündungen. Darum: Hände vor dem Eincremen vom Tattoo gründlich waschen - immer. Als Raucher halt doppelt gründlich.

S - Schwimmen, Sauna, Solarium: Diese drei "S"-Sachen sind mit einem frischen Tattoo die ersten Wochen verboten. Wie lange genau hängt von der Tätowierung ab. Sport, Sex & normale schweißtreibende Tätigkeiten sind in aller Regel unproblematisch - genaueres erfragst Du dann bitte bei uns.

S - Steißbeintribal: Oftmals abschätzig als "Arschgeweih" oder "Schlampenstempel" bezeichnet - warum eigentlich? Fakt ist: Ein Tattoo am Steiß ist nicht ohne - und wenn das ganze an die Körperformen angepasst ist, ist es oftmals eine kunstvolle Verzierung des eigenen Körpers, die die Kurven oftmals noch optimal betont. Leider, leider haben sich viel zu viele junge Frauen eine X-beliebige Vorlage, die nicht an ihren Körper angepasst wurde auf die Kehrseite tätowieren lassen und sich entsprechend schnell daran satt gesehen, weil das Tattoo nicht wirklich zum Körper passt. Was hilft hier? Aussitzen, Laser oder Cover-Up - fast alle 08/15-Steißbeintribals sind noch zu retten.

T - Tribal: Beliebte Tätowierungsart. Es wird oftmals verwendet um kleinere Tattoos miteinander zu verbinden. Richtig eingesetzt bzw. individuell an den Körper des Trägers oder der Trägerin angepasst auf jeden Fall eine Verzierung des Körpers.

U - UV-Strahlung: Lässt besonders frische Tattoos schnell verblassen. Was hilft? Mit frischen Tattoos nicht in die pralle Sonne, später entsprechende Sonnencreme - wobei moderne Tattoo-Farben sowieso nicht mehr so stark verblassen wie man das von alten Tattoos kennt.

V - verschwinden: Ein Tattoo verblasst vielleicht im Laufe der Zeit etwas, verschwinden wird es jedoch nie - es muß also gut überlegt sein.

W - Wiederholungsgefahr: Vorsicht, Tattoos machen süchtig. Die beiden Tempel-Besitzer wollten ursprünglich nur EIN Tattoo haben, heute sind sie Eigentümer eines Tattoostudios & Piercingstudios in München. Noch Fragen? ;)

X - X-beliebig: Ihr solltet für euer Tattoo kein x-beliebgies Tattoostudio, keinen X-beliebigen Tätowierer und kein x-beliebiges Tattoomotiv wählen.

Y - Yakuza: japanische Mafia, oft mit großflächigen Tätowierungen, was dazu führte, dass in vielen Badeanstalten in Japan Tätowierte keinen Zutritt erhalten. Allerdings kommen Tattoos auch in Japan immer mehr in Mode, während die Yakuza zunehmend auf Tattoos verzichten - auch in Japan werden Tattoos also zunehmend gesellschaftsfähig.

Z - Zähne: Besser als die Tattoobetäubung mit Emla-Salbe: Einfach auf die Zähne beißen - überlebt hat das Tätowieren bis jetzt jeder und der Stolz mit dem man sein Tattoo trägt ist einfach ein anderer, wenn man den dazugehörenden Schmerz ausgehalten hat.