Bodymodification

Bodymodification, Tonguesplit, Scarification – das alles gibt es bei uns im Tempel in München! Der Begriff „Bodymodification“ umfasst, streng genommen, jede absichtliche Manipulation des menschlichen Körpers. Somit würden schon der Gang zum Friseur, Bodybuilding oder auch Schönheits-Operationen hierzu zählen.

Unter dem Menüpunkt „Bodymodification“ unserer Homepage beschränken wir uns auf die für uns relevanten Bereiche und erheben somit keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Subdermal Implants

„Subdermal Implants“ sind unter der Haut angebrachte Implantate und werden auch gerne unter dem Begriff „3-D-Implants“ verstanden. Zu diesem Zweck wird ein kleiner Schnitt gesetzt, eine – der Form des Implantats entsprechende – Hauttasche gebildet, und das Implantat durch den Schnitt eingesetzt. Es können viele verschiedene, medizinische Materialien verwendet werden, als absolut verträglich und mit dem größten Tragekomfort hat sich letztlich Implantatsilikon der Firma SHS Stainless erwiesen. Bei sauberer Durchführung ist ein Implant weit weniger Entzündungsgefährdet als die meisten anderen Formen der Körperkunst, da der Schnitt nach dem Eingriff verschlossen wird – eine offene Wunde bleibt nicht.

Cutting

Beim Cutting werden mit einem Skalpell Narbenmuster auf der Haut erzeugt, wahlweise nur mit dünnen, feinen Linien oder auch gerne komplexe Muster mit teilweiser Entfernung einzelner Hautpartikel. Die Schmerzintensität ist vergleichbar mit einer Tätowierung an derselben Körperstelle, die Nachbehandlung erfordert viel Geduld und Gründlichkeit. Pflegemittel und eine ausführliche Beratung sind bei uns als Service obligatorisch!

Dermal Punch

Im Gegensatz zu den Ohrläppchen, sollten Piercings am Ohrknorpel auf keinen Fall gedehnt werden. Möchte man dennoch Tunnel in der Ohrmuschel tragen, sollte man sich im Vorfeld schon für die gewünschte Endgröße entscheiden. Tunnel im Ohrknorpel werden bei uns ausschließlich mit einem Dermal Punch („Rundskalpell“) gemacht. Das Punchen an sich dauert >1 Sekunde, die Abheilungsphase und das Gefühl beim Punchen sind abhängig von der jeweiligen Größe.

Wir punchen in folgenden Größen: 2 mm – 3 mm – 4 mm – 5 mm – 6 mm – 8 mm.

Besondere Formen (Herzen, Sterne) können auf Anfrage gerne umgesetzt werden.

Magnetic Implant

Bei dieser Form des Implantats handelt es sich um einen Neodym-Magneten in Reiskorngröße, welcher mit einer dünnen Hülle aus Implantatsilikon ummantelt ist. Theoretisch können diese Implantate überall gesetzt werden, sinniger- und üblicherweise setzen wir sie in die Spitze des Ringfingers (einfach, weil beim Festhalten, Tragen und Heben von Lasten die wenigste Kraft auf dem Ringfinger lastet).

Nach erfolgter Abheilung ist man danach in der Lage, Magnetfelder wahrzunehmen und kleinere, magnetische Gegenstände „wie von Zauberhand“ zu bewegen. Bankkarten, Kreditkarten, Telefone und ähnliches Equipment können mit diesem Magneten NICHT zerstört oder beschädigt werden.

Scalpelled Lobes / Labrets

Gegenüber der Methode, Piercings über einen längeren Zeitraum hinweg zu dehnen, kann man gerade Ohrlöcher und Labrets auch direkt mit einem Skalpell in der entsprechenden Größe anbringen. Vorteil bei dieser Vorgehensweise: Die Position und Form der Löcher kann sich durch zu schnelles / falsches Dehnen nicht negativ beeinflussen, zudem entfällt der langwierige und schmerzhafte Dehnprozess.
Man muss sich jedoch im Vorfeld darüber im Klaren sein, dass bei dieser Methode im Gegensatz zu vernünftig gedehnten Piercings, eine Umkehr (also eine Rückkehr in den Ursprungszustand des Piercings) nicht ohne einen weiteren Eingriff möglich ist.
Als Schmuck für den Eingriff bevorzugen wir Glasplugs von Gorilla Glass.

Tonguesplit

Die Zunge besteht aus zwei voneinander unabhängig agierenden Muskeln, welche nur durch eine dünne Schleimhaut miteinander verbunden sind. Wenn diese Schleimhaut fachgerecht durchtrennt wird, hat man hinterher den Effekt einer „gespaltenen Zunge“. Hierbei entsteht oft irrtümlich der Eindruck, dass die Zunge ihrer gesamten Länge nach gespalten wird – das ist jedoch falsch. In den allermeisten Fällen beschränkt sich der gespaltene Part auf die Spitze bis hinzu wenigen Zentimetern. Sprachprobleme oder Wirrungen der Geschmackswahrnehmung stellen sich NICHT ein.

Entgegen der naheliegenden Vorstellung, halten sich die Schmerzen bei diesem Eingriff sehr in Grenzen, die Abheilungsphase dauert maximal zwei Wochen.