Der Befähigungsnachweis für Tätowierer kommt (vorerst) nicht
Für viel Wirbel hatte der geplante Befähigungsnachweis vom Bundesverband Tattoo (BVT) in den letzten Monaten (vor allem auf Social Media) gesorgt. Aus diesem Grund hat der BVT die diesjährige Jahreshauptversammlung dazu genutzt, um über die Einführung eines Befähigungsnachweises abstimmen zu lassen.
50% dagegen – 36% dafür – 14% enthalten sich
Der Besuch der Versammlung und somit auch die Abstimmung war Hybrid möglich – es ging also vor Ort, aber auch online war eine Teilnahme möglich.
Abgenommen haben an der Abstimmung 42 Personen – das entspricht rund 10% der stimmberechtigten Miglieder.
Von diesen sprach sich exakt die Hälfte gegen die Einführung eines solchen Befähigungsnachweises aus. Etwas mehr als einDrittel war dafür und 14 Prozent haben sich enthalten. Damit wurde der Antrag mehrheitlich abgelehnt und der Bundesverband Tattoo wird die Einführung eines Befähigungsnachweises (vorerst) nicht weiter verfolgen.
Warum vorerst? Gibt es eine Hintertür?
Vorerst wird hier geschrieben, weil ein solcher Beschluss natürlich durch einen gegenteiligen Beschluss auch wieder Rückgängig gemacht werden kann. Rein theoretisch ist es denkbar, dass bei einer folgenden Jahreshauptversammlung des BVT ein entsprechender anderslautender Antrag gestellt wird und eine Abstimmung dann auch anders ausgeht.
Entsprechende Pläne sind jedoch nicht bekannt – das Thema ist vorerst vom Tisch.
