Piercing Arten

Male

Beim Lobepiercing – auch bekannt unter den Begriffen „Ohrringe“, „Ohrlöcher“ oder einfach nur kurz: „Lobes“ – werden die Ohrläppchen direkt durchstochen. Das geschieht fast immer in der klassischen Variante im 90°-Winkel zur Oberfläche der Ohrläppchens, seltener wird auch das Durchstechen längs zum Ohrläppchen gewünscht (siehe auch: Transverse Lobe).

Das Stechen wird meist lediglich als „unangenehm“ und nicht als „schmerzhaft“ empfunden, die Abheilung verläuft meist komplikationslos und ist nach etwa 6 Wochen in der Regel abgeschlossen. Wir verwenden zum Stechen für den Anfang aus Gründen der Pflege und Abheilung Stäbe, soweit nicht anders gewünscht in 1,2 mm Drahtstärke. Sollte in Zukunft ein Fleshtunnel mittels Dehnen der Ohrläppchen geplant sein, kann man unter Umständen auch direkt etwas größer Stechen.

Das Stechen von Ohrringen bei Säuglingen und Kleinkindern ist in Deutschland tatsächlich illegal, der Kunde (in diesem Fall: Das Kind) muss seinen Wunsch selbst in aller Deutlichkeit und in Kenntnis der möglichen Folgen (z. B. eventuelle Schmerzen, Verletzungsgefahr durch Hängenbleiben) äußern können.

Entgegen der weit verbreiteten öffentlichen Meinung, ist ein Ohrloch ein Piercing wie jedes andere auch. Der Aufwand in Bezug auf Material, Hygiene, Vorbereitung und Nachsorge ist 1:1 der Gleiche wie bei jedem anderen Piercing auch. Vom Gebrauch der Ohrlochpistole durch unqualifiziertes Personal ist in jedem Fall abzusehen, der Einsatz der Ohrlochpistole ist unter Berücksichtigung der geltenden Hygieneverordnung in Bayern nicht machbar! (Siehe auch unser Video „Das Ohrlochpistolen-Experiment“ auf Youtube)

Unter dem Nostrilpiercing versteht man ein Piercing durch den Nasenflügel, wahlweise links oder rechts. Vor dem Stechen ist es hilfreich zu entscheiden, ob man später einmal einen Ring oder doch eher dauerhaft einen Stab tragen möchte, das spielt bei der Höhe der Platzierung oft eine wichtige Rolle.

Auch wenn oft ein Ring gewünscht wird, verwenden wir zum Stechen als Ersteinsatz ausschließlich einen Stab in 1,2 mm Drahtstärke aus Titan G23. Unserer Erfahrung nach kommt es bei dieser Schmuckauswahl anfangs zu deutlich besseren und schnelleren Heilungserfolgen.

Warum heilt ein Stecker besser als ein Ring als Ersteinsatz? Hier erklären wir es 🙂

Die Ausheilung dauert ca. 10 bis 12 Wochen. In dieser Zeit ist es besonders wichtig darauf zu achten, dass keinerlei Kosmetikartikel wie z.B. Hautcreme, Make-up oder ähnliches an das Piercing gelangt.

Das Septumpiercing wird durch die Nasenscheidewand gestochen und erfreut sich wachsender Beliebtheit.

Wir stechen dieses Piercing nicht durch den „harten“ Knorpel, der Pieks ist in der Regel kaum schmerzhaft und die Abheilung geht mit ca. 6 Wochen schnell und unkompliziert. Wir setzen als Initialschmuck Septumkeeper in 1,6 mm Drahtstärke ein, nach 6 Wochen kann der Schmuck ohne Weiteres gewechselt werden.

Septumpiercing stechen im Tempel München

Das Helixpiercing ist ein Piercing durch den Rand der äußeren Ohrmuschel und kann beliebig entlang dem Verlauf der Ohrmuschel oberhalb der Ohrläppchen platziert werden.

Beim Helix handelt es sich um ein Knorpelpiercing, die Ausheilung dauert ungefähr 8 bis 12 Wochen. In dieser Zeit ist unbedingt darauf zu achten, keine Haarfestiger oder Haarfärbemittel mit dem Piercing in Kontakt zu bringen. Shampoo und Conditioner beim Duschen sind weitgehend ungefährlich, allerdings sollte man das Piercing nach dem Haarewaschen gründlich abspülen um zu verhindern, dass Shampooreste an dem Piercing anhaften.

Wir stechen das Helixpiercing – soweit nicht anders gewünscht! – in 1,2 mm Drahtstärke mit einem Stab. Nach erfolgter Abheilung kann problemlos auf einen Ring gewechselt werden, allerdings verzichten wir beim Stechen darauf direkt einen Ring einzusetzen – unserer Erfahrung nach verheilt das Piercing mit einem Stab deutlich schneller und besser.

Als Forward-Helix-Piercing bezeichnet man Helixpiercings, die oberhalb vom Tragus am Rand entlang dem Verlauf der Ohrmuschel gestochen werden.

Die Abheilung dauert genauso lang wie beim Helixpiercing, also ca. 8 bis 12 Wochen. Bei diesem Piercing ist – besonders in der Abheilungszeit – darauf zu achten, es auch auf der schwer zugänglichen Innenseite regelmäßig gründlich zu reinigen. Ansonsten ist In dieser Zeit unbedingt darauf zu achten, keine Haarfestiger oder Haarfärbemittel mit dem Piercing in Kontakt zu bringen. Shampoo und Conditioner beim Duschen sind weitgehend ungefährlich, allerdings sollte man das Piercing nach dem Haarewaschen gründlich abspülen um zu verhindern, dass Shampooreste an dem Piercing anhaften.

Wir stechen das Forward-Helixpiercing – soweit nicht anders gewünscht! – in 1,2 mm Drahtstärke mit einem Stab. Nach erfolgter Abheilung kann problemlos auf einen Ring gewechselt werden, allerdings verzichten wir beim Stechen darauf direkt einen Ring einzusetzen – unserer Erfahrung nach verheilt das Piercing mit einem Stab deutlich schneller und besser.

Das Traguspiercing ist ein Piercing durch den kleinen Dreiecksknorpel vor dem Gehörgang. Das Stechen ist in der Regel weit weniger schmerzhaft als oftmals angenommen, unmittelbare Komplikationen wie z. B. ein Hörsturz, Gesichtslähmung oder ähnliche Begleiterscheinungen können ruhigen Gewissens ins Reich der Fabeln und Mythen rund um das Thema Piercing verwiesen werden.

Gestochen wird dieses Piercing bei uns ausschließlich mit Stäben in einer Stärke von 1,2 mm, bis zur kompletten Ausheilung sollte man etwa 3 Monate Zeit einplanen.

Wichtig zu erwähnen ist bei diesem Piercing, dass der Stichkanal durch den Tragus bei den meisten Menschen vergleichsweise lang ist und sich ein „kleiner, anliegender Ring“ als Schmuck ganz und gar nicht empfiehlt. Wenn der Knorpel durch die Krümmung eines zu kleinen Ringes gestaucht wird, kann das bereits nach kurzer Zeit sehr schmerzhaft werden. Wildfleischbildung ist oftmals die Folge von zu kleinen Ringen im Traguspiercing.

Traguspiercing

Beim Inner-Conch-Piercing – oft auch fälschlicherweise als Orbitalpiercing bezeichnet! – wird die innere Ohrmuschel von vorne nach hinten durchstochen. Beim Stechen verwenden wir Stäbe in 1,2 oder 1,6 mm, je nach geplantem späterem Schmuckwunsch. 

Die Abheilung verläuft in den allermeisten Fällen unkompliziert, dauert aber aufgrund der Platzierung dennoch ca. 10 bis 12 Wochen. Danach kann ohne Probleme anderer Schmuck eingesetzt werden. 

Besonderes während der Pflege, aber auch danach ist es zwingend erforderlich darauf zu achten dass keine Haarfestiger oder Haarfärbemittel mit dem Piercing in Berührung kommen. 

Im Gegensatz zum Orbitalpiercing ist bei diesem Schmuck nur ein Stichkanal vonnöten, der lediglich nach erfolgter Abheilung mit einem Ring bestückt wird.

Beim Outer-Conch-Piercing – gerne auch Flat Piercing genannt – handelt es sich genaugenommen nur um ein Helixpiercing, das etwas weiter vom Rand der Ohrmuschel entfernt in Richtung Gehörgang platziert wird.

 

Auch dieses Piercing ist ein Knorpelpiercing, die Abheilung nimmt etwa 8 bis 12 Wochen in Anspruch. In dieser Zeit ist unbedingt darauf zu achten, keine Haarfestiger oder Haarfärbemittel mit dem Piercing in Kontakt zu bringen. Shampoo und Conditioner beim Duschen sind weitgehend ungefährlich, allerdings sollte man das Piercing nach dem Haarewaschen gründlich abspülen um zu verhindern, dass Shampooreste an dem Piercing anhaften.

Wir stechen das Outerconch-piercing – soweit nicht anders gewünscht! – in 1,2 mm Drahtstärke mit einem Stab. Nach erfolgter Abheilung kann problemlos auf einen Ring gewechselt werden, allerdings verzichten wir beim Stechen darauf direkt einen Ring einzusetzen – unserer Erfahrung nach verheilt das Piercing mit einem Stab deutlich schneller und besser.

Das Rookpiercing ist ein Knorpelpiercing am Ohr und verläuft durch die Knorpelbrücke oberhalb des Tragus. 

Gestochen wird dieses Piercing in einer Stärke von 1,2 mm, für den Ersteinsatz verwenden wir Bananenstecker aus Titan G23. 

Es handelt sich um ein Knorpelpiercing mit einem vergleichsweise langen Stichkanal, daher sollte man für die Abheilung gute 10 bis 12 Wochen kalkulieren. 

Das Daith ist ein Knorpelpiercing durch die Knorpelbrücke im inneren der Ohrmuschel und ist das einzige Piercing, bei dem die Kunden in unserem Studio zwischen einem gebogenen Stab und einem Ring in Drahtstärke 1,2 mm frei wählen können. 

Die Abheilung verläuft bei sorgfältiger Pflege in aller Regel problemlos, dauert allerdings durch den vergleichsweise langen Stichkanal und den Umstand dass es sich hierbei um ein Knorpelpiercing handelt gute 12 Wochen. 

Achtung: Dieses Piercing bringt bei Schmerzen und Krankheiten keine zuverlässige Linderung oder gar Heilung! Mehr Informationen findet ihr weiter unten unter „Migränepiercing“

Der Überbegriff „Industrial“ beschreibt streng genommen lediglich zwei oder mehrere Piercings, die durch einen geraden Stab miteinander verbunden werden. Die am häufigsten gewählte Variante ist das „Helix-to-Helix“-Industrialpiercing, allerdings sind bei entsprechenden anatomischen Voraussetzungen auch andere Konstellationen möglich.

Gestochen wird das Industrialpiercing aufgrund der Stablänge und der damit einhergehenden sinkenden Stabilität in 1,6 mm, die Abheilung nimmt ca. 12 Wochen in Anspruch.

Es ist leider nicht jedes Ohr für jede Variation des Industrialpiercings geeignet. Die anatomischen Gegebenheiten können nur bei uns im Studio in Augenschein genommen und beurteilt werden, für ein Vorgespräch über die individuellen Möglichkeiten bitte auch unbedingt hier rechts unten auf der Seite einen Termin bei uns im Studio vereinbaren.

Mit dem Orbital ist in den allermeisten Fällen – fälschlicherweise! – das Inner-Conch-Piercing mit einem Ring bestückt gemeint.

 

Tatsächlich besteht das Orbital-Piercing aus zwei (oder mehr ) voneinander unabhängigen Piercings, die miteinander durch einen Ring, ein Hufeisen oder auch ein herzförmiges Schmuckstück verbunden sind. Das Stechen in den richtigen Winkeln ist eine recht knifflige Angelegenheit und anatomisch nicht immer vernünftig umsetzbar, die Durchführung erfolgt bei uns in 1,6 mm Drahtstärke, die Abheilung dauert gut und gerne 12 – 15 Wochen.

 

Es ist leider nicht jedes Ohr für jede Variation des Industrialpiercings geeignet. Die anatomischen Gegebenheiten können nur bei uns im Studio in Augenschein genommen und beurteilt werden, für ein Vorgespräch über die individuellen Möglichkeiten bitte auch unbedingt hier rechts unten auf der Seite einen Termin bei uns im Studio vereinbaren.

Das Snugpiercing wird durch den Rand der inneren Ohrmuschel zur Mitte hin gestochen.

Der Stichkanal ist für ein Knorpelpiercing relativ lang, daher kann die Abheilung mit etwa 12-15 Wochen etwas länger dauern. In dieser Zeit ist unbedingt darauf zu achten, keine Haarfestiger oder Haarfärbemittel mit dem Piercing in Kontakt zu bringen. Shampoo und Conditioner beim Duschen sind weitgehend ungefährlich, allerdings sollte man das Piercing nach dem Haarewaschen gründlich abspülen um zu verhindern, dass Shampooreste an dem Piercing anhaften.

Wir stechen das Snugpiercing – soweit nicht anders gewünscht! – in 1,2 mm Drahtstärke mit einem Bananenstecker in Titan.

Snug-Piercing stechen im Tempel München

Beim Antitragus wird der Knorpelrand gegenüber vom Tragus durchstochen, der Übergang zum Snugpiercing ist fließend.

Der Stichkanal ist für ein Knorpelpiercing recht lang, daher kann die Abheilung mit 12-15 Wochen ein wenig mehr Zeit in Anspruch nehmen. In dieser Zeit ist unbedingt darauf zu achten, keine Haarfestiger oder Haarfärbemittel mit dem Piercing in Kontakt zu bringen. Shampoo und Conditioner beim Duschen sind weitgehend ungefährlich, allerdings sollte man das Piercing nach dem Haarewaschen gründlich abspülen um zu verhindern, dass Shampooreste an dem Piercing anhaften. Besonderes aufpassen muss man mit In-Ear-Kopfhörern.

Wir stechen das Antitraguspiercing – soweit nicht anders gewünscht! – in 1,2 mm Drahtstärke mit einem Bananenstecker aus Titan G23.

Unter den Piercings am Ohr finden sich: – Helixpiercing – Traguspiercing – Rookpiercing – Daithpiercing – Industrialpiercing – Inner Conchpiercing – Outer Conchpiercing – Antitragus – Forward Helixpiercing – Lobepiercing

Das Zungenpiercing wird in den allermeisten Fällen senkrecht durch die Mitte der Zunge gestochen. Wichtig zu beachten ist hier, dass das Zungenbändchen ausreichend Platz nach vorne zur Zungenspitze hin lässt, je nach Lage können manchmal auch mehrere Zungenpiercings in einer Reihe hintereinander gestochen werden. Seltenere Varianten des Zungenpiercings sind die paarweise Anordnung nebeneinander (s. u. „Venompiercings“) oder auch waagerecht durch die Zungenspitze („Snake-Eye-Piercing“) und auf der Oberfläche („Scoop-Piercing“) – wobei wir im Tempel die waagerechten Platzierungen aus verschiedenen Gründen ablehnen – siehe auch unser Video und unsere Einträge hier unter den Piercingarten.

 

Die Abheilung beim klassischen Zungenpiercing nimmt meist etwa 2-4 Wochen in Anspruch, nach zwei Wochen sollte die Schwellung nach dem Stechen soweit abgeklungen sein dass der lange Stab gegen einen kürzeren Stab ausgetauscht werden kann.

 

Je nach Beschaffenheit und Volumen der Zunge setzen wir anfangs einen geraden Stab in 18-22 mm Länge aus Titan G23 nach dem Stechen ein, welchen wir 2 Wochen nach dem Stechen gegen einen kürzeren (bei uns bei Oralpiercings im Preis enthalten!) austauschen.

Als Lippenpiercings bezeichnet man alle Piercings, die wahlweise durch Ober- oder Unterlippe gestochen werden. Auch paarweise Anordnungen in den verschiedensten Konstellationen sind dabei möglich (z.B. „Snakebites“, „Angelbites“ oder auch „Spiderbites“).

 

Da in der Unterlippe oftmals nach erfolgter Abheilung Ringe getragen werden – und somit von einer größeren mechanischen Belastung ausgegangen werden kann! – stechen wir bevorzugt in 1,6 mm Drahtstärke, auch weil dickerer Schmuck bei Belastung einen höheren Tragekomfort mit sich bringt. Bei Piercings durch die Oberlippe (wahlweise seitlich das „Madonnapiercing“ oder auch mittig das „Medusapiercing“) sind Ringe als gewünschter Schmuck extrem selten, daher stechen wir hier bevorzugt in 1,2 mm Drahtstärke.

Ähnlich wie beim Zungenpiercing ist hier nach dem Stechen von einer stärkeren Schwellung auszugehen, daher setzen wir anfangs einen Labretstud aus Titan G23 in Überlänge ein und tauschen ihn 2 Wochen nach dem Stechen aus (bei uns bei Oralpiercings im Preis enthalten!).

Das Madonnapiercing ist ein Lippenpiercing, das seitlich an der Oberlippe platziert wird und somit an den berühmten Schönheitsfleck von Madonna oder auch Marylin Monroe erinnert. Bei einer symmetrischen paarweisen Anordnung spricht man von Angel-Bites.

 

Bei Piercings durch die Oberlippe (wahlweise auch mittig das „Medusapiercing“) sind Ringe als gewünschter Schmuck extrem selten, daher stechen wir hier bevorzugt in 1,2 mm Drahtstärke.

Ähnlich wie beim Zungenpiercing ist hier nach dem Stechen von einer stärkeren Schwellung auszugehen, daher setzen wir anfangs einen Labretstud aus Titan G23 in Überlänge ein und tauschen ihn 2 Wochen nach dem Stechen aus (bei uns bei Oralpiercings im Preis enthalten!).

Das Medusa  gehört zu den Lippenpiercings und wird mittig durch die Oberlippe gestochen.

 

Bei Piercings durch die Oberlippe (wahlweise  auch seitlich das „Madonnapiercing“) sind Ringe als gewünschter Schmuck extrem selten, daher stechen wir hier bevorzugt in 1,2 mm Drahtstärke.

Ähnlich wie beim Zungenpiercing ist hier nach dem Stechen von einer stärkeren Schwellung auszugehen, daher setzen wir anfangs einen Labretstud aus Titan G23 in Überlänge ein und tauschen ihn 2 Wochen nach dem Stechen aus (bei uns bei Oralpiercings im Preis enthalten!).

Das Smilypiercing (im Englischen auch gerne als „Scrumperpiercing“ bezeichnet) wird durch das mittige Lippenbändchen der Oberlippe gestochen.

 

Bei der Platzierung ist immens wichtig das Piercing zentral durch das Lippenbändchen zu stechen, eine zu hohe Platzierung durch den Ansatz vom Zahnfleisch ist in der Abheilung langwierig und schmerzhaft, bei einer zu niedrigen Platzierung ist die Gefahr des Herausreißens (etwa beim täglichen Zähneputzen oder auch beim oft unbewussten Herumspielen mit der Zunge) sehr groß. Wenn das Lippenbändchen nicht stark genug ausgeprägt ist, ist vom Stechen unbedingt abzusehen!

 

Wir setzen beim Stechen einen Ring mit einer speziellen flachen Platte aus Titan G23 ein, um die Zahnfleischränder nicht unnötig zu belasten.

Beim Zungenbändchenpiercing wird der Schmuck durch das Bändchen unterhalb der Zunge platziert.

 

Je nach Breite des Zungenbändchens ist hier zu entscheiden, ob eine Banane oder ein Ring (je in 1,2 mm Drahtstärke und aus Titan G23) sinnvoll einzusetzen ist.

 

Die Abheilung ist i.d.R. nach 2 Wochen vollständig abgeschlossen, mit einer größeren Schwellung ist hier nicht zu rechnen.

Snakebites sind zwei miteinander kombinierte Lippenpiercings, die symmetrisch zueinander seitlich durch die Unterlippe gestochen werden. Bei paarweiser Platzierung auf einer Seite der Unterlippe spricht man von „Spider-Bites“.

 

Da in der Unterlippe oftmals nach erfolgter Abheilung Ringe getragen werden – und somit von einer größeren mechanischen Belastung ausgegangen werden kann! – stechen wir bevorzugt in 1,6 mm Drahtstärke, auch weil dickerer Schmuck bei Belastung einen höheren Tragekomfort mit sich bringt.

 

Ähnlich wie beim Zungenpiercing ist hier nach dem Stechen von einer stärkeren Schwellung auszugehen, daher setzen wir anfangs einen Labretstud aus Titan G23 in Überlänge ein und tauschen ihn 2 Wochen nach dem Stechen aus (bei uns bei Oralpiercings im Preis enthalten!).

Spiderbites sind zwei miteinander kombinierte Lippenpiercings, die nebeneinander seitlich durch die Unterlippe gestochen werden. Bei paarweiser Platzierung auf beiden Seiten der Unterlippe spricht man von „Snake-Bites“.

 

Da in der Unterlippe oftmals nach erfolgter Abheilung Ringe getragen werden – und somit von einer größeren mechanischen Belastung ausgegangen werden kann! – stechen wir bevorzugt in 1,6 mm Drahtstärke, auch weil dickerer Schmuck bei Belastung einen höheren Tragekomfort mit sich bringt.

 

Ähnlich wie beim Zungenpiercing ist hier nach dem Stechen von einer stärkeren Schwellung auszugehen, daher setzen wir anfangs einen Labretstud aus Titan G23 in Überlänge ein und tauschen ihn 2 Wochen nach dem Stechen aus (bei uns bei Oralpiercings im Preis enthalten!).

Angelbites sind zwei miteinander kombinierte Madonnapiercings, die symmetrisch zueinander seitlich durch die Oberlippe gestochen werden.

 

Bei Piercings durch die Oberlippe (wahlweise auch mittig das „Medusapiercing“) sind Ringe als gewünschter Schmuck extrem selten, daher stechen wir hier bevorzugt in 1,2 mm Drahtstärke.

Ähnlich wie beim Zungenpiercing ist hier nach dem Stechen von einer stärkeren Schwellung auszugehen, daher setzen wir anfangs einen Labretstud aus Titan G23 in Überlänge ein und tauschen ihn 2 Wochen nach dem Stechen aus (bei uns bei Oralpiercings im Preis enthalten!).

Von Venoms spricht man bei paarweise nebeneinander angeordneten Zungenpiercings.

 

Die Platzierung ist oftmals nicht ratsam, da für ein optimales Ergebnis sowohl Zunge als auch Zahnkranz eine ausreichende Breite haben müssen. Wenn bei einer möglichen, optimalen Platzierung die Rollvenen links und rechts von der Zungenmitte klar erkennbar im Weg liegen, ist vom Stechen unbedingt abzusehen!

 

Durch die seitliche Platzierung wird Muskelgewebe durchstochen, welches deutlich Länger in der Abheilung braucht.

 

Während die Abheilung beim klassischen Zungenpiercing  meist etwa 2-4 Wochen in Anspruch nimmt, ist bei Venoms von guten 4-6 Wochen auszugehen – der Schmuckwechsel auf kürzeren Schmuck erfolgt hier frühestens nach 3 Wochen, ist aber stark vom Heilungsverlauf abhängig. Dieser kann je nach Gewohnheiten (z.B. Rauchen, wenig Trinken etc.) und persönlicher Veranlagung aber auch durchaus etwas länger dauern und ist im Einzelfall zu überprüfen.

„Oralpiercings“ sind alle Piercings, die entweder im Mund direkt liegen oder in den Mundvorhof hinein verlaufen: – Zungenpiercing – Labretpiercing – Zungenbändchenpiercing – Lippenbändchenpiercing – Madonnapiercing – Medusapiercing – Cheekpiercing – Venompiercing.

Beim Augenbrauenpiercing handelt es sich um ein Oberflächenpiercing, welches sowohl senkrecht als auch waagrecht platziert werden kann. Bei der häufigen senkrechten Variante erfolgt die Platzierung meist im äußeren Drittel der Augenbraue, bei der – eher seltenen – waagrechten Ausführung oberhalb des äußeren Drittels der Augenbraue.

Für den Ersteinsatz bei der Augenbraue verwenden wir für die senkrechte Platzierung eine Banane in 1,2 mm Drahtstärke aus Titan, bei der waagrechten eine Surface-Bar mit zwei 90°-Winkeln in 1,2 mm Drahtstärke.

Die Abheilungszeit beträgt ungefähr 4-6 Wochen, wichtig zu beachten ist in dieser Zeit dass kein Make-up o.ä. an das Piercing gelangen sollte.

Augenbrauen-Piercing piercen im Tempel München

Cheekpiercings (oder auch: Cheeks – wie sie meist kurz genannt werden) sind Piercings durch die Wange, zumeist dort wo sich bei den meisten Menschen beim Lächeln Grübchen bilden.

Wir setzen beim Stechen grundsätzlich Labretstuds aus Titan G23 ein, der Erstschmuck hat aufgrund der zu erwartenden starken Schwellung grundsätzlich sehr viel Überlänge. Nach 3 Wochen kann der Schmuck meist gegen passenden Schmuck ausgetauscht werden, welcher bei uns im Preis enthalten ist.

 

Platzierung und Stechen sind beim Cheekpiercing nicht ganz einfach und sollten unbedingt nur mit ausreichend Erfahrung gestochen werden!

Oberflächenpiercings sind Piercings, die grundsätzlich nicht an eine feste Platzierung am Körper gebunden sind, solange einige Kriterien von der gewünschten Stelle erfüllt werden. So sollte die Stelle u.A. auf keinen Fall viel Bewegung ausgesetzt sein, über keine starke Krümmung verfügen und wenig mechanischer Belastung durch anderen Schmuck oder Kleidung ausgesetzt werden!

 

Als Schmuck kommen ausschließlich Surfacebars mit abgewinkelten Endstücken in 45° oder 90° infrage, gerade Stäbe und / oder Bananenstecker (ganz gleich ob aus PTFE oder Titan G23) sind für diesen Zweck absolut ungeeignet und führen fast immer zum Herauswachsen des Schmucks!

 

Die Abheilungszeit variiert sehr stark von Körperstelle zu Körperstelle und steht auch in direkter Beziehung zu den gesamten Lebensgewohnheiten der betroffenen Person. Einschätzungen zwischen 3 und 5 Monate sind hier allerdings je nach Körperstelle durchaus realistisch.

Brustwarzenpiercings werden meist waagrecht, seltener auch senkrecht oder diagonal durch die Brustwarze (bzw. je nach Anatomie durch den Brustwarzenvorhof) gestochen. Der Stich an sich ist kurz und unangenehm, der Schmerz ist allerdings meist so schnell vergangen wie er kommt.

 

Beim Brustwarzenpiercing verwenden wir als Standardschmuck für den Ersteinsatz gerade Barbells aus Titan G23 in 1,6 mm Drahtstärke. Auf Wunsch und nach vorheriger Absprache kann das Piercing auch gerne etwas dicker gestochen werden, die passenden anatomischen Gegebenheiten vorausgesetzt. Die Ausheilungszeit bis zum ersten Schmuckwechsel kann bis zu 3 Monate in Anspruch nehmen.

Beim Bauchnabelpiercing ist der Name etwas irreführend; Es wird nicht der Bauchnabel an sich durchstochen, sondern die Hautfalte über dem Bauchnabel. In seltenen Fällen wird das Bauchnabelpiercing auch unterhalb des Bauchnabels oder direkt neben dem Bauchnabel platziert, diese Platzierung ist allerdings nur extrem selten anatomisch wirklich sinnvoll.

 

Gestochen wird das Piercing mit Speziellen Bauchnabelpiercings aus Titan G23 mit unterschiedlich großen Kugeln (wobei die größere Kugel im Bauchnabel „liegt“) in 1,6 mm.

 

Aufgrund der vielen Bewegung, der die Körperachse auf der Höhe des Bauchnabels ausgesetzt ist, nimmt die Abheilung mit 3-5 Monaten vergleichsweise viel Zeit in Anspruch. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, jede Form der Belastung durch High-Waste-Hosen und ähnliches zu vermeiden!

Bei Microdermals – auch bekannt unter: Dermal Anchors oder auch Skinplates – handelt es sich um kleine, transdermale Implantate mit Schraubgewinde.

 

Um das Jahr 2005-2007 herum eroberten diese Single-Point-Piercings den Markt, weil sie grundsätzlich ohne Schwierigkeiten an nahezu jeder Körperstelle angebracht werden konnten. Mit der Zeit stellte sich jedoch heraus, dass die Kriterien für diese Form des Piercings erheblich strenger waren als zunächst angenommen, so neigen „Micros“ beispielsweise dazu an Stellen mit viel Bewegung oder auch mechanischer Belastung, etwa durch anderen Schmuck oder Kleidung, herauszuwachsen.

 

Daher sind wir in der Auswahl der Körperstellen besonders kritisch und entscheiden jeweils im Einzelfall anhand vieler einzelner Faktoren, ob wir eine Stelle für individuell geeignet halten oder nicht.

 

Die Abheilung dauert gute 3 Monate, ein Schmuckwechsel sollte frühestens nach dieser Zeitspanne vorgenommen werden. Die Anker selbst bestehen aus Titan G23 und stellen beim Röntgen oder auch im MRT kein gesundheitliches, schlimmstenfalls je nach betroffener Körperpartie ein diagnostisches Risiko dar (siehe auch unter unseren Häufig gestellten Fragen.

 

Eine große Auswahl an Wechselschmuck haben wir ständig im Studio, selbstverständlich wechseln wir die Aufsätze auf Wunsch auch aus.

Microdermal im Gesicht

Unter dem Sammelbegriff der „Intimpiercings“ werden diejenigen Piercings zusammengefasst, die die Genitalien unmittelbar betreffen.

Hierzu gehören bei Männern:

– Frenumpiercing / Frenulumpiercing

– Prinz-Albert-Piercing

– Hafadapiercing

– Guichepiercing

– Dydoepiercing

– Ampallangpiercing

– Apadravyapiercing

– Pubicpiercing

– Oetangpiercing

– Prinz-Albert-Reverse-Piercing

Als Frenulumpiercing  (auch: Frenumpiercing) bezeichnet man ein Piercing, welches am der Unterseite des Penis platziert wird.

Wichtig ist bei der Planung und Umsetzung, dass das Piercing nicht zu nah an der Spitze durch den dünnsten Teil vom Penisbändchen gestochen wird. Andernfalls wird der Stichkanal zu kurz, die dadurch entstehende geringe Stabilität kann bei mechanischer Belastung (etwa durch Geschlechtsverkehr) ein „Ausleiern“ des Bändchens verursachen. Im schlimmsten (Un-)Fall ist sogar ein Ausreißen des Piercings möglich.

 

Anfangs wird aufgrund der ständigen Bewegung und damit einhergehenden schwankenden Stichkanallänge setzen wir beim Frenumpiercing direkt nach dem Stechen einen Ball Closure Ring in 2,0 mm Drahtstärke aus Titan G23 ein. Die Abheilung dauert ca. 6 – 8 Wochen.

Wir weisen an dieser Stelle darauf hin, dass männliche Intimpiercings in unserem Studio nur von Piercer Thomas und Piercer Andi gestochen, kontrolliert und getauscht werden und bitten dafür um Verständnis!

Das wohl populärste Intimpiercing bei Männern: Das Prinz-Albert-Piercing, oftmals auch nur liebevoll „der Prinz“ genannt, wird durch die männliche Harnröhre gestochen. Nachdem bei diesem Piercing „nur“ die Harnröhre und nicht die Eichel durchstochen wird, ist die oftmals vorherrschende Sorge vor den Schmerzen beim Stechen meist völlig unbegründet.

Aufgrund der zu erwartenden mechanischen Belastung beim Geschlechtsverkehr ist es grundsätzlich sinnvoll dieses Piercing von Anfang an etwas dicker zu stechen, daher stechen wir den Prinz Albert üblicherweise in einer Drahtstärke von 3,2 mm – dicker ist nach vorheriger Absprache möglich. Zum Einsatz kommt hier ein Ball-Closure-Ring aus Titan G23, nach der Abheilung – welche ca. 6 Wochen in Anspruch nimmt! – kann gerne auch auf eine Banane oder einen Hufeisenring mit 2 Kugeln gewechselt werden.

Wir weisen an dieser Stelle darauf hin, dass männliche Intimpiercings in unserem Studio nur von Piercer Thomas und Piercer Andi gestochen, kontrolliert und getauscht werden und bitten dafür um Verständnis!

Hafadapiercings sind Piercings durch die Haut am Hodensack, die im Grunde genommen beliebig platziert werden können. Nachdem hierbei nur die Haut am Hodensack und nicht der Hodensack selbst durchstochen wird („Transscrotal“), sind die Schmerzen und Risiken vergleichsweise überschaubar. Sehr oft werden auch mehrere Hafadapiercings miteinander kombiniert – hier sind der eigenen Kreativität höchstens anatomische Grenzen gesetzt.

 

Da es sich beim Hodensack um Gewebe handelt, welches in strikter Abhängigkeit zu vielen Begleitumständen (Temperatur, Kleidung, Bewegung, Blutdruck etc.) seine Form und sein Volumen ändert, ist in der Abheilungsphase auf jeden Fall ein Ring als Ersteinsatz zu bevorzugen. Wir stechen das Hafadapiercing im Tempel München als Standardmaß in einer Drahtstärke von mindestens 2,0 mm – dickere Drahtstärken sind nach vorheriger Absprache und Terminvereinbarung möglich!

Aufgrund der meist hohen Umgebungstemperatur und häufigen Bewegung dauert die Abheilung mit etwa 3-6 Monaten etwas länger als bei den meisten anderen Piercings.

Wir weisen an dieser Stelle darauf hin, dass männliche Intimpiercings in unserem Studio nur von Piercer Thomas und Piercer Andi gestochen, kontrolliert und getauscht werden und bitten dafür um Verständnis!

Das Guichepiercing ist ein Intimpiercing für Männer und wird unterhalb des Hodensack auf dem Damm platziert, bei ausreichend Platz können auch mehrere Guiche kombiniert gepierct werden.

 

Aufgrund von Lage und Umgebung kann dieses Piercing gerade in der ersten Zeit als etwas störend empfunden werden, besonders sitzende Tätigkeiten und Fahrradfahren werden in der Anfangsphase als eher unangenehm wahrgenommen. Dementsprechend dauert auch die Abheilung mit ca. 4-5 Monaten etwas länger, als Schmuck beim Stechen verwenden wir im Tempel München Ball-Closure-Rings aus Titan G23 in minimum 2,0 mm, auf Wunsch und nach vorheriger Absprache auch dicker gestochen werden.

Das Dydoe ist ein eher seltenes männliches Intimpiercing. Gestochen wird das Piercing durch den Rand vom Eichelkranz, kann hier jedoch beliebig platziert und kombiniert werden.

 

Als anatomische Voraussetzung sollte der Träger einen stark ausgeprägten Eichelkranz haben und idealerweise beschnitten sein. Andernfalls ist es möglich, dass das Piercing nur oberflächlich platziert werden kann und zum Herauswachsen neigt.

 

Als Schmuck wird an dieser Stelle eine Banane in 1,6 mm aus Titan G23 eingesetzt, die Abheilung kann bis zu 5 Monate dauern.

Das Oetang- oder auch Vorhautpiercing wird einseitig durch die Vorhaut am Penis gestochen. Es kann, je nach Anatomie des Trägers, beliebig platziert und auch mit mehreren anderen Oetangpiercings platziert werden. Oftmals wird dieses Piercing in Kombination mit mehreren anderen zur Keuschhaltung benutzt.

 

Die Abheilung verläuft in aller Regel schnell und unkompliziert, der Stichkanal ist meist nur sehr kurz. Dennoch ist in den ersten 4 Wochen dringend darauf zu achten, das Piercing regelmäßig zu säubern und keinerlei Belastung auszusetzen da ansonsten der Stichkanal in der Anfangszeit leicht einreissen kann. Nach etwa 6-8 Wochen kann man meistens den Schmuck gefahrlos wechseln.

 

Zum Stechen verwenden wir Ball-Closure-Rings in Drahtstärken ab 2,0 mm bis 2,4 mm aus Titan G23. Die gewünschte Drahtstärke klären wir im persönlichen Gespräch im Vorfeld mit dem Träger ab.

Der Ampallang gehört zu den männlichen Intimpiercings und wird horizontal durch die Eichel gestochen.

 

Um einen größtmöglichen Tragekomfort auch bei Belastung zu erreichen, stechen wir dieses Piercing im Tempel in einer Mindestdrahtstärke von 2,4 mm. Größere Drahtstärken sind nach vorheriger Absprache möglich. Aufgrund der Länge des Stichkanals kann die Abheilung zwischen 3 und 5 Monaten dauern.

Das Apadravyapiercing ist das vertikale Gegenstück zum Ampallangpiercing und wird senkrecht durch die Eichel gestochen. Sofern der Träger nicht beschnitten ist, muss das Piercing an der Unterseite seitlich neben dem Frenulum gestochen werden – eine absolut gerade Platzierung ist somit bei den meisten Trägern nicht möglich!

 

Um auch bei diesem Piercing ein Maximum an Tragecomfort zu erreichen, stechen wir auch hier mit einem Titan-Barbell  in mindestens 2,4 mm Drahtstärke – dicker ist nach vorheriger Absprache möglich! Die Abheilung geht allerdings (bedingt durch den kürzeren Stichkanal) meist mit 2-4 Monaten etwas schneller.

Das Snake-Eye-Piercing ist ein Zungenpiercing, das quer durch die Zungenspitze verläuft. Durch die beiden Kugeln, soll die Zunge optisch einer Schlange ähneln.

Zum Einsatz kommt hier meistens ein gerader Stab aus Titan G23 in 1,6 mm, ebenso wie beim Scoop-Piercing ist eine annähernd verlässliche Einschätzung bzgl. der Länge schlicht und ergreifend nicht möglich, weil sich die Breite der Zunge je nach Position und Lautbildung stark verändert. Aufgrund der Positionierung in der Zungenspitze ist davon auszugehen, dass der Schmuck beim Sprechen sehr oft mit der Rückseite der Schneidezähne und der Eckzähne in Kontakt kommt und hier mittel- bis langfristig irreparable Schäden verursacht.

Wir stechen dieses Piercing im Tempel München gar nicht, eine detaillierte Erklärung findet ihr unter folgendem Link auf unserem Youtube-Channel: 

Als Scooppiercing bezeichnet man ein Oberflächenpiercing, das quer auf der Zunge platziert ist.

 

Bei diesem Piercing werden die beiden Zungenhälften mit einem Surfacebar miteinander verbunden, was die Zunge wiederum stark in ihrer Beweglichkeit einschränkt und ein großes Risiko von Narbenbildung im Muskel mit sich bringt. Verwendet wird meist eine Drahstärke von 1,6 mm in Titan G23, eine vernünftige Stablänge zu bestimmen ist aufgrund der starken Volumensschwankung der Zungenoberfläche nahezu unmöglich.

 

Wir stechen dieses Piercing im Tempel gar nicht, eine detaillierte Erklärung findet ihr unter folgendem Link auf unserem Youtube-Channel:

Female

Beim Lobepiercing – auch bekannt unter den Begriffen „Ohrringe“, „Ohrlöcher“ oder einfach nur kurz: „Lobes“ – werden die Ohrläppchen direkt durchstochen. Das geschieht fast immer in der klassischen Variante im 90°-Winkel zur Oberfläche der Ohrläppchens, seltener wird auch das Durchstechen längs zum Ohrläppchen gewünscht (siehe auch: Transverse Lobe).

Das Stechen wird meist lediglich als „unangenehm“ und nicht als „schmerzhaft“ empfunden, die Abheilung verläuft meist komplikationslos und ist nach etwa 6 Wochen in der Regel abgeschlossen. Wir verwenden zum Stechen für den Anfang aus Gründen der Pflege und Abheilung Stäbe, soweit nicht anders gewünscht in 1,2 mm Drahtstärke. Sollte in Zukunft ein Fleshtunnel mittels Dehnen der Ohrläppchen geplant sein, kann man unter Umständen auch direkt etwas größer Stechen.

Das Stechen von Ohrringen bei Säuglingen und Kleinkindern ist in Deutschland tatsächlich illegal, der Kunde (in diesem Fall: Das Kind) muss seinen Wunsch selbst in aller Deutlichkeit und in Kenntnis der möglichen Folgen (z. B. eventuelle Schmerzen, Verletzungsgefahr durch Hängenbleiben) äußern können.

Entgegen der weit verbreiteten öffentlichen Meinung, ist ein Ohrloch ein Piercing wie jedes andere auch. Der Aufwand in Bezug auf Material, Hygiene, Vorbereitung und Nachsorge ist 1:1 der Gleiche wie bei jedem anderen Piercing auch. Vom Gebrauch der Ohrlochpistole durch unqualifiziertes Personal ist in jedem Fall abzusehen, der Einsatz der Ohrlochpistole ist unter Berücksichtigung der geltenden Hygieneverordnung in Bayern nicht machbar! (Siehe auch unser Video „Das Ohrlochpistolen-Experiment“ auf Youtube)

Unter dem Nostrilpiercing versteht man ein Piercing durch den Nasenflügel, wahlweise links oder rechts. Vor dem Stechen ist es hilfreich zu entscheiden, ob man später einmal einen Ring oder doch eher dauerhaft einen Stab tragen möchte, das spielt bei der Höhe der Platzierung oft eine wichtige Rolle.

Auch wenn oft ein Ring gewünscht wird, verwenden wir zum Stechen als Ersteinsatz ausschließlich einen Stab in 1,2 mm Drahtstärke aus Titan G23. Unserer Erfahrung nach kommt es bei dieser Schmuckauswahl anfangs zu deutlich besseren und schnelleren Heilungserfolgen.

Warum heilt ein Stecker besser als ein Ring als Ersteinsatz? Hier erklären wir es 🙂

Die Ausheilung dauert ca. 10 bis 12 Wochen. In dieser Zeit ist es besonders wichtig darauf zu achten, dass keinerlei Kosmetikartikel wie z.B. Hautcreme, Make-up oder ähnliches an das Piercing gelangt.

Das Septumpiercing wird durch die Nasenscheidewand gestochen und erfreut sich wachsender Beliebtheit.

Wir stechen dieses Piercing nicht durch den „harten“ Knorpel, der Pieks ist in der Regel kaum schmerzhaft und die Abheilung geht mit ca. 6 Wochen schnell und unkompliziert. Wir setzen als Initialschmuck Septumkeeper in 1,6 mm Drahtstärke ein, nach 6 Wochen kann der Schmuck ohne Weiteres gewechselt werden.

 

Septum-Piercing stechen im Tempel München

Das Helixpiercing ist ein Piercing durch den Rand der äußeren Ohrmuschel und kann beliebig entlang dem Verlauf der Ohrmuschel oberhalb der Ohrläppchen platziert werden.

Beim Helix handelt es sich um ein Knorpelpiercing, die Ausheilung dauert ungefähr 8 bis 12 Wochen. In dieser Zeit ist unbedingt darauf zu achten, keine Haarfestiger oder Haarfärbemittel mit dem Piercing in Kontakt zu bringen. Shampoo und Conditioner beim Duschen sind weitgehend ungefährlich, allerdings sollte man das Piercing nach dem Haarewaschen gründlich abspülen um zu verhindern, dass Shampooreste an dem Piercing anhaften.

Wir stechen das Helixpiercing – soweit nicht anders gewünscht! – in 1,2 mm Drahtstärke mit einem Stab. Nach erfolgter Abheilung kann problemlos auf einen Ring gewechselt werden, allerdings verzichten wir beim Stechen darauf direkt einen Ring einzusetzen – unserer Erfahrung nach verheilt das Piercing mit einem Stab deutlich schneller und besser.

Als Forward-Helix-Piercing bezeichnet man Helixpiercings, die oberhalb vom Tragus am Rand entlang dem Verlauf der Ohrmuschel gestochen werden.

Die Abheilung dauert genauso lang wie beim Helixpiercing, also ca. 8 bis 12 Wochen. Bei diesem Piercing ist – besonders in der Abheilungszeit – darauf zu achten, es auch auf der schwer zugänglichen Innenseite regelmäßig gründlich zu reinigen. Ansonsten ist In dieser Zeit unbedingt darauf zu achten, keine Haarfestiger oder Haarfärbemittel mit dem Piercing in Kontakt zu bringen. Shampoo und Conditioner beim Duschen sind weitgehend ungefährlich, allerdings sollte man das Piercing nach dem Haarewaschen gründlich abspülen um zu verhindern, dass Shampooreste an dem Piercing anhaften.

Wir stechen das Forward-Helixpiercing – soweit nicht anders gewünscht! – in 1,2 mm Drahtstärke mit einem Stab. Nach erfolgter Abheilung kann problemlos auf einen Ring gewechselt werden, allerdings verzichten wir beim Stechen darauf direkt einen Ring einzusetzen – unserer Erfahrung nach verheilt das Piercing mit einem Stab deutlich schneller und besser.

Das Traguspiercing ist ein Piercing durch den kleinen Dreiecksknorpel vor dem Gehörgang. Das Stechen ist in der Regel weit weniger schmerzhaft als oftmals angenommen, unmittelbare Komplikationen wie z. B. ein Hörsturz, Gesichtslähmung oder ähnliche Begleiterscheinungen können ruhigen Gewissens ins Reich der Fabeln und Mythen rund um das Thema Piercing verwiesen werden.

Gestochen wird dieses Piercing bei uns ausschließlich mit Stäben in einer Stärke von 1,2 mm, bis zur kompletten Ausheilung sollte man etwa 3 Monate Zeit einplanen.

Wichtig zu erwähnen ist bei diesem Piercing, dass der Stichkanal durch den Tragus bei den meisten Menschen vergleichsweise lang ist und sich ein „kleiner, anliegender Ring“ als Schmuck ganz und gar nicht empfiehlt. Wenn der Knorpel durch die Krümmung eines zu kleinen Ringes gestaucht wird, kann das bereits nach kurzer Zeit sehr schmerzhaft werden. Wildfleischbildung ist oftmals die Folge von zu kleinen Ringen im Traguspiercing.

Traguspiercing

Beim Inner-Conch-Piercing – oft auch fälschlicherweise als Orbitalpiercing bezeichnet! – wird die innere Ohrmuschel von vorne nach hinten durchstochen. Beim Stechen verwenden wir Stäbe in 1,2 oder 1,6 mm, je nach geplantem späterem Schmuckwunsch. 

Die Abheilung verläuft in den allermeisten Fällen unkompliziert, dauert aber aufgrund der Platzierung dennoch ca. 10 bis 12 Wochen. Danach kann ohne Probleme anderer Schmuck eingesetzt werden. 

Besonderes während der Pflege, aber auch danach ist es zwingend erforderlich darauf zu achten dass keine Haarfestiger oder Haarfärbemittel mit dem Piercing in Berührung kommen. 

Im Gegensatz zum Orbitalpiercing ist bei diesem Schmuck nur ein Stichkanal vonnöten, der lediglich nach erfolgter Abheilung mit einem Ring bestückt wird.

Beim Outer-Conch-Piercing – gerne auch Flat Piercing genannt – handelt es sich genaugenommen nur um ein Helixpiercing, das etwas weiter vom Rand der Ohrmuschel entfernt in Richtung Gehörgang platziert wird.

 

Auch dieses Piercing ist ein Knorpelpiercing, die Abheilung nimmt etwa 8 bis 12 Wochen in Anspruch. In dieser Zeit ist unbedingt darauf zu achten, keine Haarfestiger oder Haarfärbemittel mit dem Piercing in Kontakt zu bringen. Shampoo und Conditioner beim Duschen sind weitgehend ungefährlich, allerdings sollte man das Piercing nach dem Haarewaschen gründlich abspülen um zu verhindern, dass Shampooreste an dem Piercing anhaften.

Wir stechen das Outerconch-piercing – soweit nicht anders gewünscht! – in 1,2 mm Drahtstärke mit einem Stab. Nach erfolgter Abheilung kann problemlos auf einen Ring gewechselt werden, allerdings verzichten wir beim Stechen darauf direkt einen Ring einzusetzen – unserer Erfahrung nach verheilt das Piercing mit einem Stab deutlich schneller und besser.

Das Rookpiercing ist ein Knorpelpiercing am Ohr und verläuft durch die Knorpelbrücke oberhalb des Tragus. 

Gestochen wird dieses Piercing in einer Stärke von 1,2 mm, für den Ersteinsatz verwenden wir Bananenstecker aus Titan G23. 

Es handelt sich um ein Knorpelpiercing mit einem vergleichsweise langen Stichkanal, daher sollte man für die Abheilung gute 10 bis 12 Wochen kalkulieren. 

Das Daith ist ein Knorpelpiercing durch die Knorpelbrücke im inneren der Ohrmuschel und ist das einzige Piercing, bei dem die Kunden in unserem Studio zwischen einem gebogenen Stab und einem Ring in Drahtstärke 1,2 mm frei wählen können. 

Die Abheilung verläuft bei sorgfältiger Pflege in aller Regel problemlos, dauert allerdings durch den vergleichsweise langen Stichkanal und den Umstand dass es sich hierbei um ein Knorpelpiercing handelt gute 12 Wochen. 

Achtung: Dieses Piercing bringt bei Schmerzen und Krankheiten keine zuverlässige Linderung oder gar Heilung! Mehr Informationen findet ihr weiter unten unter „Migränepiercing“

Der Überbegriff „Industrial“ beschreibt streng genommen lediglich zwei oder mehrere Piercings, die durch einen geraden Stab miteinander verbunden werden. Die am häufigsten gewählte Variante ist das „Helix-to-Helix“-Industrialpiercing, allerdings sind bei entsprechenden anatomischen Voraussetzungen auch andere Konstellationen möglich.

Gestochen wird das Industrialpiercing aufgrund der Stablänge und der damit einhergehenden sinkenden Stabilität in 1,6 mm, die Abheilung nimmt ca. 12 Wochen in Anspruch.

Es ist leider nicht jedes Ohr für jede Variation des Industrialpiercings geeignet. Die anatomischen Gegebenheiten können nur bei uns im Studio in Augenschein genommen und beurteilt werden, für ein Vorgespräch über die individuellen Möglichkeiten bitte auch unbedingt hier rechts unten auf der Seite einen Termin bei uns im Studio vereinbaren.

Mit dem Orbital ist in den allermeisten Fällen – fälschlicherweise! – das Inner-Conch-Piercing mit einem Ring bestückt gemeint.

 

Tatsächlich besteht das Orbital-Piercing aus zwei (oder mehr ) voneinander unabhängigen Piercings, die miteinander durch einen Ring, ein Hufeisen oder auch ein herzförmiges Schmuckstück verbunden sind. Das Stechen in den richtigen Winkeln ist eine recht knifflige Angelegenheit und anatomisch nicht immer vernünftig umsetzbar, die Durchführung erfolgt bei uns in 1,6 mm Drahtstärke, die Abheilung dauert gut und gerne 12 – 15 Wochen.

 

Es ist leider nicht jedes Ohr für jede Variation des Industrialpiercings geeignet. Die anatomischen Gegebenheiten können nur bei uns im Studio in Augenschein genommen und beurteilt werden, für ein Vorgespräch über die individuellen Möglichkeiten bitte auch unbedingt hier rechts unten auf der Seite einen Termin bei uns im Studio vereinbaren.

Das Snugpiercing wird durch den Rand der inneren Ohrmuschel zur Mitte hin gestochen.

Der Stichkanal ist für ein Knorpelpiercing relativ lang, daher kann die Abheilung mit etwa 12-15 Wochen etwas länger dauern. In dieser Zeit ist unbedingt darauf zu achten, keine Haarfestiger oder Haarfärbemittel mit dem Piercing in Kontakt zu bringen. Shampoo und Conditioner beim Duschen sind weitgehend ungefährlich, allerdings sollte man das Piercing nach dem Haarewaschen gründlich abspülen um zu verhindern, dass Shampooreste an dem Piercing anhaften.

Wir stechen das Snugpiercing – soweit nicht anders gewünscht! – in 1,2 mm Drahtstärke mit einem Bananenstecker in Titan.

Ein Snugpiercing wird im Tempel München gepierct

Beim Antitragus wird der Knorpelrand gegenüber vom Tragus durchstochen, der Übergang zum Snugpiercing ist fließend.

Der Stichkanal ist für ein Knorpelpiercing recht lang, daher kann die Abheilung mit 12-15 Wochen ein wenig mehr Zeit in Anspruch nehmen. In dieser Zeit ist unbedingt darauf zu achten, keine Haarfestiger oder Haarfärbemittel mit dem Piercing in Kontakt zu bringen. Shampoo und Conditioner beim Duschen sind weitgehend ungefährlich, allerdings sollte man das Piercing nach dem Haarewaschen gründlich abspülen um zu verhindern, dass Shampooreste an dem Piercing anhaften. Besonderes aufpassen muss man mit In-Ear-Kopfhörern.

Wir stechen das Antitraguspiercing – soweit nicht anders gewünscht! – in 1,2 mm Drahtstärke mit einem Bananenstecker aus Titan G23.

Unter den Piercings am Ohr finden sich: – Helixpiercing – Traguspiercing – Rookpiercing – Daithpiercing – Industrialpiercing – Inner Conchpiercing – Outer Conchpiercing – Antitragus – Forward Helixpiercing – Lobepiercing

Das Zungenpiercing wird in den allermeisten Fällen senkrecht durch die Mitte der Zunge gestochen. Wichtig zu beachten ist hier, dass das Zungenbändchen ausreichend Platz nach vorne zur Zungenspitze hin lässt, je nach Lage können manchmal auch mehrere Zungenpiercings in einer Reihe hintereinander gestochen werden. Seltenere Varianten des Zungenpiercings sind die paarweise Anordnung nebeneinander (s. u. „Venompiercings“) oder auch waagerecht durch die Zungenspitze („Snake-Eye-Piercing“) und auf der Oberfläche („Scoop-Piercing“) – wobei wir im Tempel die waagerechten Platzierungen aus verschiedenen Gründen ablehnen – siehe auch unser Video und unsere Einträge hier unter den Piercingarten.

 

Die Abheilung beim klassischen Zungenpiercing nimmt meist etwa 2-4 Wochen in Anspruch, nach zwei Wochen sollte die Schwellung nach dem Stechen soweit abgeklungen sein dass der lange Stab gegen einen kürzeren Stab ausgetauscht werden kann.

 

Je nach Beschaffenheit und Volumen der Zunge setzen wir anfangs einen geraden Stab in 18-22 mm Länge aus Titan G23 nach dem Stechen ein, welchen wir 2 Wochen nach dem Stechen gegen einen kürzeren (bei uns bei Oralpiercings im Preis enthalten!) austauschen.

Als Lippenpiercings bezeichnet man alle Piercings, die wahlweise durch Ober- oder Unterlippe gestochen werden. Auch paarweise Anordnungen in den verschiedensten Konstellationen sind dabei möglich (z.B. „Snakebites“, „Angelbites“ oder auch „Spiderbites“).

 

Da in der Unterlippe oftmals nach erfolgter Abheilung Ringe getragen werden – und somit von einer größeren mechanischen Belastung ausgegangen werden kann! – stechen wir bevorzugt in 1,6 mm Drahtstärke, auch weil dickerer Schmuck bei Belastung einen höheren Tragekomfort mit sich bringt. Bei Piercings durch die Oberlippe (wahlweise seitlich das „Madonnapiercing“ oder auch mittig das „Medusapiercing“) sind Ringe als gewünschter Schmuck extrem selten, daher stechen wir hier bevorzugt in 1,2 mm Drahtstärke.

Ähnlich wie beim Zungenpiercing ist hier nach dem Stechen von einer stärkeren Schwellung auszugehen, daher setzen wir anfangs einen Labretstud aus Titan G23 in Überlänge ein und tauschen ihn 2 Wochen nach dem Stechen aus (bei uns bei Oralpiercings im Preis enthalten!).

Das Madonnapiercing ist ein Lippenpiercing, das seitlich an der Oberlippe platziert wird und somit an den berühmten Schönheitsfleck von Madonna oder auch Marylin Monroe erinnert. Bei einer symmetrischen paarweisen Anordnung spricht man von Angel-Bites.

 

Bei Piercings durch die Oberlippe (wahlweise auch mittig das „Medusapiercing“) sind Ringe als gewünschter Schmuck extrem selten, daher stechen wir hier bevorzugt in 1,2 mm Drahtstärke.

Ähnlich wie beim Zungenpiercing ist hier nach dem Stechen von einer stärkeren Schwellung auszugehen, daher setzen wir anfangs einen Labretstud aus Titan G23 in Überlänge ein und tauschen ihn 2 Wochen nach dem Stechen aus (bei uns bei Oralpiercings im Preis enthalten!).

Das Medusa  gehört zu den Lippenpiercings und wird mittig durch die Oberlippe gestochen.

 

Bei Piercings durch die Oberlippe (wahlweise  auch seitlich das „Madonnapiercing“) sind Ringe als gewünschter Schmuck extrem selten, daher stechen wir hier bevorzugt in 1,2 mm Drahtstärke.

Ähnlich wie beim Zungenpiercing ist hier nach dem Stechen von einer stärkeren Schwellung auszugehen, daher setzen wir anfangs einen Labretstud aus Titan G23 in Überlänge ein und tauschen ihn 2 Wochen nach dem Stechen aus (bei uns bei Oralpiercings im Preis enthalten!).

Das Smilypiercing (im Englischen auch gerne als „Scrumperpiercing“ bezeichnet) wird durch das mittige Lippenbändchen der Oberlippe gestochen.

 

Bei der Platzierung ist immens wichtig das Piercing zentral durch das Lippenbändchen zu stechen, eine zu hohe Platzierung durch den Ansatz vom Zahnfleisch ist in der Abheilung langwierig und schmerzhaft, bei einer zu niedrigen Platzierung ist die Gefahr des Herausreißens (etwa beim täglichen Zähneputzen oder auch beim oft unbewussten Herumspielen mit der Zunge) sehr groß. Wenn das Lippenbändchen nicht stark genug ausgeprägt ist, ist vom Stechen unbedingt abzusehen!

 

Wir setzen beim Stechen einen Ring mit einer speziellen flachen Platte aus Titan G23 ein, um die Zahnfleischränder nicht unnötig zu belasten.

Beim Zungenbändchenpiercing wird der Schmuck durch das Bändchen unterhalb der Zunge platziert.

 

Je nach Breite des Zungenbändchens ist hier zu entscheiden, ob eine Banane oder ein Ring (je in 1,2 mm Drahtstärke und aus Titan G23) sinnvoll einzusetzen ist.

 

Die Abheilung ist i.d.R. nach 2 Wochen vollständig abgeschlossen, mit einer größeren Schwellung ist hier nicht zu rechnen.

Snakebites sind zwei miteinander kombinierte Lippenpiercings, die symmetrisch zueinander seitlich durch die Unterlippe gestochen werden. Bei paarweiser Platzierung auf einer Seite der Unterlippe spricht man von „Spider-Bites“.

 

Da in der Unterlippe oftmals nach erfolgter Abheilung Ringe getragen werden – und somit von einer größeren mechanischen Belastung ausgegangen werden kann! – stechen wir bevorzugt in 1,6 mm Drahtstärke, auch weil dickerer Schmuck bei Belastung einen höheren Tragekomfort mit sich bringt.

 

Ähnlich wie beim Zungenpiercing ist hier nach dem Stechen von einer stärkeren Schwellung auszugehen, daher setzen wir anfangs einen Labretstud aus Titan G23 in Überlänge ein und tauschen ihn 2 Wochen nach dem Stechen aus (bei uns bei Oralpiercings im Preis enthalten!).

Spiderbites sind zwei miteinander kombinierte Lippenpiercings, die nebeneinander seitlich durch die Unterlippe gestochen werden. Bei paarweiser Platzierung auf beiden Seiten der Unterlippe spricht man von „Snake-Bites“.

 

Da in der Unterlippe oftmals nach erfolgter Abheilung Ringe getragen werden – und somit von einer größeren mechanischen Belastung ausgegangen werden kann! – stechen wir bevorzugt in 1,6 mm Drahtstärke, auch weil dickerer Schmuck bei Belastung einen höheren Tragekomfort mit sich bringt.

 

Ähnlich wie beim Zungenpiercing ist hier nach dem Stechen von einer stärkeren Schwellung auszugehen, daher setzen wir anfangs einen Labretstud aus Titan G23 in Überlänge ein und tauschen ihn 2 Wochen nach dem Stechen aus (bei uns bei Oralpiercings im Preis enthalten!).

Angelbites sind zwei miteinander kombinierte Madonnapiercings, die symmetrisch zueinander seitlich durch die Oberlippe gestochen werden.

 

Bei Piercings durch die Oberlippe (wahlweise auch mittig das „Medusapiercing“) sind Ringe als gewünschter Schmuck extrem selten, daher stechen wir hier bevorzugt in 1,2 mm Drahtstärke.

Ähnlich wie beim Zungenpiercing ist hier nach dem Stechen von einer stärkeren Schwellung auszugehen, daher setzen wir anfangs einen Labretstud aus Titan G23 in Überlänge ein und tauschen ihn 2 Wochen nach dem Stechen aus (bei uns bei Oralpiercings im Preis enthalten!).

Von Venoms spricht man bei paarweise nebeneinander angeordneten Zungenpiercings.

 

Die Platzierung ist oftmals nicht ratsam, da für ein optimales Ergebnis sowohl Zunge als auch Zahnkranz eine ausreichende Breite haben müssen. Wenn bei einer möglichen, optimalen Platzierung die Rollvenen links und rechts von der Zungenmitte klar erkennbar im Weg liegen, ist vom Stechen unbedingt abzusehen!

 

Durch die seitliche Platzierung wird Muskelgewebe durchstochen, welches deutlich Länger in der Abheilung braucht.

 

Während die Abheilung beim klassischen Zungenpiercing  meist etwa 2-4 Wochen in Anspruch nimmt, ist bei Venoms von guten 4-6 Wochen auszugehen – der Schmuckwechsel auf kürzeren Schmuck erfolgt hier frühestens nach 3 Wochen, ist aber stark vom Heilungsverlauf abhängig. Dieser kann je nach Gewohnheiten (z.B. Rauchen, wenig Trinken etc.) und persönlicher Veranlagung aber auch durchaus etwas länger dauern und ist im Einzelfall zu überprüfen.

„Oralpiercings“ sind alle Piercings, die entweder im Mund direkt liegen oder in den Mundvorhof hinein verlaufen: – Zungenpiercing – Labretpiercing – Zungenbändchenpiercing – Lippenbändchenpiercing – Madonnapiercing – Medusapiercing – Cheekpiercing – Venompiercing

Beim Augenbrauenpiercing handelt es sich um ein Oberflächenpiercing, welches sowohl senkrecht als auch waagrecht platziert werden kann. Bei der häufigen senkrechten Variante erfolgt die Platzierung meist im äußeren Drittel der Augenbraue, bei der – eher seltenen – waagrechten Ausführung oberhalb des äußeren Drittels der Augenbraue.

Für den Ersteinsatz bei der Augenbraue verwenden wir für die senkrechte Platzierung eine Banane in 1,2 mm Drahtstärke aus Titan, bei der waagrechten eine Surface-Bar mit zwei 90°-Winkeln in 1,2 mm Drahtstärke.

Die Abheilungszeit beträgt ungefähr 4-6 Wochen, wichtig zu beachten ist in dieser Zeit dass kein Make-up o.ä. an das Piercing gelangen sollte.

Augenbrauenpiercing piercen im Tempel Mümnchen

Tempel München - Augenbrauenpiercing stechen

Cheekpiercings (oder auch: Cheeks – wie sie meist kurz genannt werden) sind Piercings durch die Wange, zumeist dort wo sich bei den meisten Menschen beim Lächeln Grübchen bilden.

Wir setzen beim Stechen grundsätzlich Labretstuds aus Titan G23 ein, der Erstschmuck hat aufgrund der zu erwartenden starken Schwellung grundsätzlich sehr viel Überlänge. Nach 3 Wochen kann der Schmuck meist gegen passenden Schmuck ausgetauscht werden, welcher bei uns im Preis enthalten ist.

 

Platzierung und Stechen sind beim Cheekpiercing nicht ganz einfach und sollten unbedingt nur mit ausreichend Erfahrung gestochen werden!

Oberflächenpiercings sind Piercings, die grundsätzlich nicht an eine feste Platzierung am Körper gebunden sind, solange einige Kriterien von der gewünschten Stelle erfüllt werden. So sollte die Stelle u.A. auf keinen Fall viel Bewegung ausgesetzt sein, über keine starke Krümmung verfügen und wenig mechanischer Belastung durch anderen Schmuck oder Kleidung ausgesetzt werden!

 

Als Schmuck kommen ausschließlich Surfacebars mit abgewinkelten Endstücken in 45° oder 90° infrage, gerade Stäbe und / oder Bananenstecker (ganz gleich ob aus PTFE oder Titan G23) sind für diesen Zweck absolut ungeeignet und führen fast immer zum Herauswachsen des Schmucks!

 

Die Abheilungszeit variiert sehr stark von Körperstelle zu Körperstelle und steht auch in direkter Beziehung zu den gesamten Lebensgewohnheiten der betroffenen Person. Einschätzungen zwischen 3 und 5 Monate sind hier allerdings je nach Körperstelle durchaus realistisch.

Brustwarzenpiercings werden meist waagrecht, seltener auch senkrecht oder diagonal durch die Brustwarze (bzw. je nach Anatomie durch den Brustwarzenvorhof) gestochen. Der Stich an sich ist kurz und unangenehm, der Schmerz ist allerdings meist so schnell vergangen wie er kommt.

 

Es kann auch mit einem Brustwarzenpiercing nach der Schwangerschaft noch gestillt werden, der Milchfluss wird durch die beiden zusätzlichen Austrittsöffnungen nicht negativ beeinflusst.

 

Beim Brustwarzenpiercing verwenden wir als Standardschmuck für den Ersteinsatz gerade Barbells aus Titan G23 in 1,6 mm Drahtstärke. Auf Wunsch und nach vorheriger Absprache kann das Piercing auch gerne etwas dicker gestochen werden, die passenden anatomischen Gegebenheiten vorausgesetzt. Die Ausheilungszeit bis zum ersten Schmuckwechsel kann bis zu 3 Monate in Anspruch nehmen.

 

Insbesondere bei weiblichen Brustwarzenpiercings kann es über einen längeren Zeitraum hinweg zu anhaltender Krustenbildung kommen, das ist kein Anzeichen für Komplikationen oder schlechte Wundheilung sondern völlig normal.

Beim Bauchnabelpiercing ist der Name etwas irreführend; Es wird nicht der Bauchnabel an sich durchstochen, sondern die Hautfalte über dem Bauchnabel. In seltenen Fällen wird das Bauchnabelpiercing auch unterhalb des Bauchnabels oder direkt neben dem Bauchnabel platziert, diese Platzierung ist allerdings nur extrem selten anatomisch wirklich sinnvoll.

 

Gestochen wird das Piercing mit Speziellen Bauchnabelpiercings aus Titan G23 mit unterschiedlich großen Kugeln (wobei die größere Kugel im Bauchnabel „liegt“) in 1,6 mm.

 

Aufgrund der vielen Bewegung, der die Körperachse auf der Höhe des Bauchnabels ausgesetzt ist, nimmt die Abheilung mit 3-5 Monaten vergleichsweise viel Zeit in Anspruch. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, jede Form der Belastung durch High-Waste-Hosen und ähnliches zu vermeiden!

Bei Microdermals – auch bekannt unter: Dermal Anchors oder auch Skinplates – handelt es sich um kleine, transdermale Implantate mit Schraubgewinde.

 

Um das Jahr 2005-2007 herum eroberten diese Single-Point-Piercings den Markt, weil sie grundsätzlich ohne Schwierigkeiten an nahezu jeder Körperstelle angebracht werden konnten. Mit der Zeit stellte sich jedoch heraus, dass die Kriterien für diese Form des Piercings erheblich strenger waren als zunächst angenommen, so neigen „Micros“ beispielsweise dazu an Stellen mit viel Bewegung oder auch mechanischer Belastung, etwa durch anderen Schmuck oder Kleidung, herauszuwachsen.

 

Daher sind wir in der Auswahl der Körperstellen besonders kritisch und entscheiden jeweils im Einzelfall anhand vieler einzelner Faktoren, ob wir eine Stelle für individuell geeignet halten oder nicht.

 

Die Abheilung dauert gute 3 Monate, ein Schmuckwechsel sollte frühestens nach dieser Zeitspanne vorgenommen werden. Die Anker selbst bestehen aus Titan G23 und stellen beim Röntgen oder auch im MRT kein gesundheitliches, schlimmstenfalls je nach betroffener Körperpartie ein diagnostisches Risiko dar (siehe auch unter unseren Häufig gestellten Fragen.

 

Eine große Auswahl an Wechselschmuck haben wir ständig im Studio, selbstverständlich wechseln wir die Aufsätze auf Wunsch auch aus.

Microdermal im Gesicht

Unter dem Sammelbegriff der „Intimpiercings“ werden diejenigen Piercings zusammengefasst, die die Genitalien unmittelbar betreffen.

Hierzu gehören bei Frauen:

– Christinapiercing / „Chrissy“

– Klitorisvorhautpiercing Vertikal / KVV

– Klitorisvorhautpiercing horizontal / KVH

– Fourchettepiercing

– Schamlippenpiercing innen

– Schamlippenpiercing außen

– Princess-Albertina-Piercing

– Trianglepiercing

– Klitorispiercing

– Isabellapiercing

– Nefertitipiercing

Das Christinapiercing, oft auch nur liebevoll „Chrissy“ genannt, gehört zu den weiblichen Intimpiercings. Der Stichkanal verläuft von der Kontaktstelle der äußeren Schamlippen zum Schambein hin. Aufgrund dieser Platzierung hat das Piercing nahezu ausschließlich ästhetische und kaum stimulierende Gründe.

 

Die Länge des Stichkanals sowie die Machbarkeit an sich sind stark von der Anatomie abhängig und von Frau zu Frau grundverschieden; Gestochen wird das Piercing in einer Drahtstärke von 1,6 mm und mit einem Bananenstecker aus Titan G23.

 

Die Abheilungszeit fällt mit bis zu 3 Monaten relativ lang aus, zum einen ist der Stichkanal meist relativ lang und verläuft inklusive Einstich am Venushügel innerhalb der Haarwuchsgrenze. Daher kann es in Einzelfällen tatsächlich zu leichten Irritationen kommen, die ein Wenig Zeit in Anspruch nehmen.

 

Wissenswert: Oftmals bildet sich um die obere Kugel herum ein Abdruck, welcher in seltenen Fällen zu minimal gereizter Haut führen kann – in diesem Fall ist es immer ratsam bei uns einen Termin zu vereinbaren damit wir uns das Ganze ansehen und ggf. mit größeren Kugeln oder Discs gegensteuern können.

Beim Klitorisvorhautpiercing ist es wichtig zwischen den Varianten „vertikal“ (also senkrecht) und „horizontal“ (also waagerecht) zu unterscheiden.

Das Klitorisvorhautpiercing vertikal wird senkrecht durch die Klitorisvorhaut – nicht wie oft fälschlicherweise angenommen durch die Klitoris selbst! – gestochen, wobei die untere Kugel im Idealfall bei korrekter Platzierung auf der Klitorisvorhaut selbst aufliegt. Daher hat dieses Piercing nicht nur einen optischen sondern auch einen stimulierenden Nutzen.

 

Wir stechen dieses Piercing in 1,6 mm mit einem Bananenstecker aus Titan G23, die Länge variiert je nach individuellen anatomischen Anforderungen.

 

Der Pieks an sich ist für den Bruchteil einer Sekunde unangenehm, lässt aber in wenigen Augenblicken auch schlagartig wieder nach. Die Abheilungsphase dauert gute 4 Wochen, in dieser Zeit ist auf jede mechanische Belastung und auf den Kontakt mit fremden Körperflüssigkeiten ausdrücklich zu verzichten.

 

Wichtig: Durch den ständigen Kontakt von der Kugel und der Klitoris findet keine „Desensibilisierung“ statt, das Empfinden verändert sich lediglich im Bezug auf den Dauerkontakt – die sensitivität nimmt aber keinesfalls ab.

Beim Klitorisvorhautpiercing ist es wichtig zwischen den Varianten „vertikal“ (also senkrecht) und „horizontal“ (also waagerecht) zu unterscheiden.

Das Klitorisvorhautpiercing horizontal wird waagrecht durch die Klitorisvorhaut – nicht wie oft fälschlicherweise angenommen durch die Klitoris selbst! – gestochen, wobei die Kugel des Ringes im Idealfall bei korrekter Platzierung auf der Klitoris selbst aufliegt. Daher hat dieses Piercing nicht nur einen optischen sondern auch einen stimulierenden Nutzen. Ob das Piercing tatsächlich vernünftig umsetzbar ist, hängt stark von der Anatomie der Trägerin ab, wenn die äußeren Labien zu dominant sind und / oder zu eng nebeneinander liegen, dann es sonst sein dass das KVH-Piercing wahlweise in einer schiefen Position abheilt oder – ungleich schlimmer! – herauswächst.

 

Wir stechen dieses Piercing ab 2,0 mm mit einem Ball-Closure-Ring aus Titan G23, die Größe variiert je nach individuellen anatomischen Anforderungen.

 

Der Pieks an sich ist für den Bruchteil einer Sekunde unangenehm, lässt aber in wenigen Augenblicken auch schlagartig wieder nach. Die Abheilungsphase dauert gute 4 Wochen, in dieser Zeit ist auf jede mechanische Belastung und auf den Kontakt mit fremden Körperflüssigkeiten ausdrücklich zu verzichten.

 

Wichtig: Durch den ständigen Kontakt von der Kugel und der Klitoris findet keine „Desensibilisierung“ statt, das Empfinden verändert sich lediglich im Bezug auf den Dauerkontakt – die sensitivität nimmt aber keinesfalls ab.

Beim Piercing durch die Schamlippen gilt es, zwischen den inneren und den äußeren Labien zu unterscheiden!

Das Piercing durch die Labia minoris kann je nach Anatomie der Trägerin beliebig platziert und auch gerne paarweise angeordnet werden. Hierbei ist allerdings darauf zu achten, dass die Ringe sich auch in stehender und sitzender Position nicht gegenseitig blockieren, ggf. ist es ratsam sie minimal versetzt zueinander anzuordnen um ein Einzwicken der dazwischenliegenden Haut zu verhindern und so für die Trägerin einen maximalen Tragekomfort zu erreichen.

 

Die Abheilung der inneren Schamlippen verläuft meist schnell und unkompliziert, auch das Stechen ist meist wenig unangenehm. Da das Gewebe sehr empfindlich ist und über keine Epithelzellen verfügt, ist in der Abheilungsphase unbedingt von jeder Belastung abzusehen um ein schmerzhaftes Einreissen zu vermeiden.

Wir stechen dieses Piercing ab 2,0 mm mit einem Ball-Closure-Ring aus Titan G23, in Absprache mit der Trägerin gerne auch in größeren Drahtstärken.

Beim Piercing durch die Schamlippen gilt es, zwischen den inneren und den äußeren Labien zu unterscheiden!

Das Piercing durch die Labia majoris (äußere Schamlippe) kann je nach Anatomie der Trägerin beliebig platziert und auch gerne paarweise angeordnet werden. Hierbei ist allerdings darauf zu achten, dass die Ringe sich auch in stehender und sitzender Position nicht gegenseitig blockieren, ggf. ist es ratsam sie minimal versetzt zueinander anzuordnen um ein Einzwicken der dazwischenliegenden Haut zu verhindern und so für die Trägerin einen maximalen Tragekomfort zu erreichen.

 

Die Abheilung der äußeren Schamlippen dauert aufgrund der Gewebestruktur etwas länger als bei den meisten anderen weiblichen Intimpiercings und kann bis zu 3 Monate in Anspruch nehmen. Auch das Stechen ist meist ein wenig unangenehm, da das Gewebe doch recht robust ist und beim Stechen deutlich mehr Kraft nötig ist als etwa beim Piercen der inneren Schamlippen. Da das Areal nach dem Stechen sehr empfindlich auf Berührung und Belastung reagiert, ist in der Abheilungsphase unbedingt von jeder Belastung abzusehen um ein schmerzhaftes Einreissen zu vermeiden.

Wir stechen dieses Piercing ab 2,0 mm mit einem Ball-Closure-Ring aus Titan G23, in Absprache mit der Trägerin gerne auch in größeren Drahtstärken.

Das Fourchettepiercing ist im Grunde dem Christinapiercing sehr ähnlich; Es verläuft vom unteren Kontaktpunkt der äußeren Schamlippen zum Damm hin. Dieses Piercing verlangt vom Träger wie vom Piercer ausreichend Erfahrung und neigt aufgrund seiner Platzierung an einer sehr bewegten und durch z.B. Sitzen oder auch Fahrradfahren stark beanspruchten Stelle etwas häufiger zum Herauswachsen als die meisten anderen weiblichen Intimpiercings.

 

Das Stechen ist meist weniger schmerzhaft als erwartet, die Abheilungsphase dauert aufgrund der Platzierung bis zu 3 Monaten. In dieser Zeit ist eine gründliche Pflege das A und O, zudem muss man das Piercing immer ein Wenig im Auge behalten um ein etwaiges Herauswachsen rechtzeitig zu erkennen und rechtzeitig reagieren zu können. In dieser Zeit kann es sein, dass insbesondere Fahrradfahren mit Sportsätteln oder auch bestimmte Sitzpositionen als eher unangenehm empfunden werden.

Wir stechen dieses Piercing grundsätzlich mit einem Bananenstecker aus Titan G23 in 1,6 mm und in ausreichender Länge – diese ist aber sehr stark von der Anatomie der Trägerin abhängig und kann nur im Einzelfall festgestellt werden.

Das Nefertitipiercing – benannt nach der ägyptischen Königin Nofretete – ist ein eher sehr seltenes weibliches Intimpiercing. Im Grunde genommen handelt es sich um eine Kombination aus senkrechten Klitorisvorhautpiercing (KVV) und Christinapiercing, der Einstich erfolgt unterhalb der Klitorisvorhaut (oberhalb der Klitoris) und verläuft zur Austrittstelle am Venushügel.

 

Der Stichkanal ist sehr lang, die genaue Länge ist allerdings abhängig von der Anatomie der Trägerin und variiert sehr stark. Durch die Länge und Lage dauert die Abheilung bis zu 6 Monate, bei diesem Piercing müssen wir ausnahmsweise auf Schmuck aus PTFE in Überlänge zurückgreifen. Titanschmuck wird in dieser Länge nicht hergestellt und würde aufgrund seiner Materialbeschaffenheit auch keinen Tragekomfort bedeuten. Dieses Piercing verlangt eine umfassende Aufklärung und sehr viel Erfahrung vom Piercer wie auch von der Trägerin, für Anfänger ist dieses Piercing absolut ungeeignet.

Das Isabellapiercing ist der Vorgänger und die praktische Verlängerung des Nefertitipiercings; Der Einstich erfolgt unterhalb der Klitoris und verläuft nach oben hin zur Austrittstelle am Venushügel.

 

Der Stichkanal ist sehr lang, die genaue Länge ist allerdings abhängig von der Anatomie der Trägerin und variiert sehr stark. Durch die Länge und Lage dauert die Abheilung bis zu 6 Monate, bei diesem Piercing müssen wir ausnahmsweise auf Schmuck aus PTFE in Überlänge zurückgreifen. Titanschmuck wird in dieser Länge nicht hergestellt und würde aufgrund seiner Materialbeschaffenheit auch keinen Tragekomfort bedeuten. Dieses Piercing verlangt eine umfassende Aufklärung und sehr viel Erfahrung vom Piercer wie auch von der Trägerin, für Anfänger ist dieses Piercing absolut ungeeignet.

 

Die Machbarkeit hängt ebenfalls stark von der Anatomie der Trägerin ab, wenn unterhalb der Klitoris wenig Platz vorhanden ist, sollte von diesem Piercing unbedingt abgesehen werden! Durch den Einstich kann sich die Empfindsamkeit der Klitoris selbst von einem (über mehrere Wochen anhaltenden) Taubheitsgefühl bis hin zu einer dauerhaften Überempfindlichkeit stark verändern.

Das Snake-Eye-Piercing ist ein Zungenpiercing, das quer durch die Zungenspitze verläuft. Durch die beiden Kugeln, soll die Zunge optisch einer Schlange ähneln.

Zum Einsatz kommt hier meistens ein gerader Stab aus Titan G23 in 1,6 mm, ebenso wie beim Scoop-Piercing ist eine annähernd verlässliche Einschätzung bzgl. der Länge schlicht und ergreifend nicht möglich, weil sich die Breite der Zunge je nach Position und Lautbildung stark verändert. Aufgrund der Positionierung in der Zungenspitze ist davon auszugehen, dass der Schmuck beim Sprechen sehr oft mit der Rückseite der Schneidezähne und der Eckzähne in Kontakt kommt und hier mittel- bis langfristig irreparable Schäden verursacht.

Wir stechen dieses Piercing im Tempel München gar nicht, eine detaillierte Erklärung findet ihr unter folgendem Link auf unserem Youtube-Channel: 

Als Scooppiercing bezeichnet man ein Oberflächenpiercing, das quer auf der Zunge platziert ist.

 

Bei diesem Piercing werden die beiden Zungenhälften mit einem Surfacebar miteinander verbunden, was die Zunge wiederum stark in ihrer Beweglichkeit einschränkt und ein großes Risiko von Narbenbildung im Muskel mit sich bringt. Verwendet wird meist eine Drahstärke von 1,6 mm in Titan G23, eine vernünftige Stablänge zu bestimmen ist aufgrund der starken Volumensschwankung der Zungenoberfläche nahezu unmöglich.

 

Wir stechen dieses Piercing im Tempel gar nicht, eine detaillierte Erklärung findet ihr unter folgendem Link auf unserem Youtube-Channel: