Die Geschichte des Tempel München Piercing & Tattoo Studio - Teil 2
Im ersten Teil der Geschichte des Tempel München Piercing & Tattoo haben wir euch vor allem über die Motivation ein Piercingstudio in München zu eröffnen und die Schwierigkeiten am Anfang informiert. Im vierten Jahr seines Bestehens hat der Tempel dann doch deutlich an Fahrt aufgenommen.
Anfang 2011: Der Umzug von der Rosenheimer Straße 65 in die Rosenheimer Straße 70 in München
So sperrten wir - nachdem wir wochenlang nach der Arbeit bis tief in die Nacht das neue Studio selber entsprechend umgebaut hatten - an einem Samstag in der Rosenheimer Straße 65 zu und in der Rosenheimer Straße 70 am Montag morgen wieder auf.
Das ist der Standort am Rosenheimer Platz, an dem wir auch heute im Jahr 2026 noch sind.

Möglich war der ganze Umbau und Umzug aber auch nur, weil wir in der Tempel Community viele Freiwillige hatten, die uns damals unterstütz haben. Vielen Dank nochmal - ihr seid super.
Personelle Verstärkung im Tattoo- und Piercingbereich
Der Umzug, die damit verbundenen größeren und schöneren Räumlichkeiten und Arbeitsplätze gaben dem Tempel einen weiteren Schub. Inzwischen arbeiteten vier Tätowierer fest bei uns, inklusive unserer ersten Tattoo-Azubine Julia. Diese wollte eigentlich nur ein kurzes Praktikum während ihrem Lehramt-/Kunststudium im Tempel machen.
Stephan erkannte jedoch Julias riesiges Talent und überzeugte Julia davon, es neben dem Studium mit dem erlernen des Tätowierens zu versuchen. Letztlich schloss Julia ihr Studium zwar ab, wurde danach aber Vollzeit-Tätowiererin im Tempel München.
Außerdem hatten wir unsere erste fest Angestellte (und von Chefpiercer Thomas ausgebildete) Piercerin, so dass Frauen schon vor über 15 Jahren sich bei einer Frau piercen lassen konnten.
Weitere Verstärkung im Tattoo-Bereich sollte sehr bald folgen: Annika - bis heute im Tempel München tätig - und dann hatte Jimmi noch einen äußerst talentierten Tätowierer aus Ungarn in den Tempel geholt: Tibor Szalai - Spitzname: Tibi.
Tibi war in Ungarn längst mehr als ein Geheimtipp und wäre mit der heutigen Social-Media-Realität schon längst weltweit bekannt gewesen. Damals gab es diese so jedoch noch nicht. Dennoch - auch aus München buhlten derzeit mehrere Tattoostudios um ihn, letztlich überzeugte Tibi das Gesamtpaket "Tempel" und so kam er zu uns.
Eine gute Entscheidung für beide Seiten: Erneut setzte der Tempel alles auf eine Karte und buchte etliche Tattoomessen, um mit diesem Ausnahmetätowierer die Welt zu bereisen. Wenige Wochen später saß Tibi das erste Mal in seinem Leben in einem Flugzeug zur Tattoomesse nach Transilvanien (von der er seinen ersten "größeren Award" mitbrachte), vier Monate später ging es bereits über den großen Teich nach Las Vegas zur dortigen Tattooconvention.
Die ersten Awards von Tattooconventions hingen im Tempel München, das Kundenaufkommen stieg beständig und immer mehr Tätowierer wollten bei uns arbeiten.
Innerhalb kürzester Zeit war der Tempel München schon wieder zu klein geworden - es folgte die erste Studioeröffnung außerhalb Münchens.
Teil 3 folgt
