Tätowiererin Julia Tempel im Münchner Merkur mit Kapelle

Die Tätowiererin Julia Tempel aus Freising hat eine Kapelle gestaltet - de Münchner Merkur war das einen Bericht wert

6. September 2026 News
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Julia Tempel im Münchner Merkur: Wenn Tattoo-Kunst eine ganze Kapelle verwandel

Tattoo-Kunst entsteht nicht zwangsläufig in der Haut. Tätowiererin und Künstlerin Julia Tempel hat mit einem außergewöhnlichen Projekt gezeigt, wie sich ihre künstlerische Handschrift auf einen völlig anderen Raum übertragen lässt:

Im Raum Grafing gestaltete sie die Wände einer privaten Kapelle. Wir hatten darüber schon ausführlich berichtet. Das Freisinger Tagblatt und der Münchner Merkur haben Julia und ihrem Projekt nun einen ausführlichen Artikel gewidmet.

Unter der Überschrift „Diese Kapelle sorgt für Gänsehaut: Freisinger Künstlerin gestaltet außergewöhnlichen Ort der Besinnung“ berichtet die Zeitung ausführlich über Julia Tempel, ihre Arbeit und die Gedanken hinter einem ihrer bislang außergewöhnlichsten Projekte:

145 Stunden Arbeit an einem außergewöhnlichen Kunstwerk

Rund 145 Stunden arbeitete Julia an der Gestaltung der Privatkapelle. Über mehrere Monate hinweg entstand dabei nicht einfach eine klassische Wandmalerei, sondern ein Gesamtkunstwerk, das den gesamten Raum einbezieht.

Landschaften, Tiere, Schutzengel und zahlreiche persönliche Details aus dem Leben der Familie des Auftraggebers finden sich in den Bildern wieder. Im Mittelpunkt stehen dabei bewusst nicht Leid und düstere religiöse Motive, sondern Zuversicht, Schutz und die Schönheit des Alltäglichen.

Julia beschreibt das Ergebnis gegenüber der Zeitung treffend als ein „Bild zum Reingehen“.

Von der Haut auf die Leinwand – und an die Wände einer Kapelle

Julia gehört zu den Tätowierern der ersten Stunde im Tempel München – 2008 fing sie bei uns an. Wer ihre Arbeiten und ihre Entwicklung kennt, erkennt auch bei diesem Projekt eine wichtige Verbindung zu ihrer Tätigkeit als Tätowiererin: Kunst erzählt persönliche Geschichten.

In all den Jahren beim Tätowieren erlebt Julia immer wieder, dass Menschen einschneidende Erfahrungen, Verluste oder schwierige Lebensphasen in einem individuellen Motiv verarbeiten möchten. Diese Beschäftigung mit Menschen, ihren Geschichten und ihrer Psyche findet sich auch in Julias freier Kunst wieder.

Die Kapelle führt diesen Gedanken noch einmal in eine völlig neue Dimension. Statt eines einzelnen Tattoos oder einer Leinwand wird hier ein kompletter Raum zur künstlerischen Erzählung.

Tattoo-Künstlerin und freischaffende Künstlerin

Der ausführliche Bericht zeigt deshalb auch eine Seite von Julia, die vielleicht noch nicht jeder kannte.

Neben ihrer Arbeit als Tätowiererin beschäftigt sie sich intensiv mit Malerei und freier Kunst. Ihre Werke entstehen nicht nach einem festen Schema. Persönliche Erfahrungen, gesellschaftliche Themen, Psychologie, Familie und die Geschichten anderer Menschen fließen schon immer in ihre Arbeiten mit ein.

Genau diese Fähigkeit, nicht einfach nur ein schönes Motiv zu gestalten, sondern eine Geschichte und ein Gefühl in ein Bild zu übersetzen, prägt auch ihre Arbeit als Tätowiererin.

Der Münchner Merkur über Julia Tempel

Wir freuen uns sehr, dass dieses außergewöhnliche Projekt und Julias Arbeit auch außerhalb der Tattoo-Szene eine solche Aufmerksamkeit bekommt.

Der Münchner Merkur beziehungsweise das Freisinger Tagblatt widmet Julia und der Entstehung der Kapelle ein ausführliches Porträt und zeigt dabei auch zahlreiche Bilder der fertigen Wandgestaltung.

Den vollständigen Artikel mit Bildern gibt es beim Münchner Merkur:

„Diese Kapelle sorgt für Gänsehaut: Freisinger Künstlerin gestaltet außergewöhnlichen Ort der Besinnung“