Die Geschichte des Tempel München Piercing & Tattoo – Teil 4

2013 – der Zombie – Boy im Tempel München – 50 Tattoomessen – bis ans andere Ende der Welt – Deutschlands zweitbeste Nachwuchstätowiererin

24. Mai 2026 News
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Die Geschichte des Tempel München – Teil 4

2013 – der Zombie – Boy im Tempel München – 50 Tattoomessen – bis ans andere Ende der Welt – Deutschlands zweitbeste Nachwuchstätowiererin

Im dritten Teil der Geschichte des Tempel München haben wir uns vor allem mit der Eröffnung des Tempel in Puchheim im Jahre 2012 beschäftigt. Der lief ein Jahr später bereits - Zeit, sich 2013 etwas genauer anzuschauen.

Das Jahr 2013 wird in der Geschichte des Tempel München Piercing & Tattoo immer ein besonderes Jahr bleiben.

Als ersten Grund wäre hier natürlich Rick Genest – bekannt als „Zombieboy“ zu nennen. Rick war damals auf dem Höhepunkt seiner Popularität. Kurz zuvor war er schon durch einen Videoauftritt bei Lady Gaga bekannt geworden, ebenso durch Werbung für ein Abdeck-Make-Up und in Deutschland last but not least durch „Germanys Next Top Model“.

Genau in dieser Zeit gelang es uns, ihn für ein Meet & Greet in den Tempel München zu bekommen und in unserem Studio herrschte Ausnahmezustand – ausführlich nachzulesen an dieser Stelle:

Zombie Boy im Tempel München Tattoo

Leider verstarb Rick viel zu früh. Wir erinnern uns aber sehr gerne an ihn zurück – den lustigen, coolen Mann den wir schon bei diversen Messen kennengelernt hatten und der uns und hunderten Tempel-Kunden einen unvergesslichen Tag bescherte.

50 Tattoomessen in einem Jahr – vermutlich unser Rekord für die Ewigkeit

Es war auch das Jahr der Tattooconventions. Wir besuchten zu diesem Zeitpunkt sehr viele nationale und internationale Messen. Nachdem wir schon im Jahre 2012 sehr viele Messen besucht hatten, war für 2013 das ausgegebene Ziel „52 Stück“. Damit wir rechnerisch an jedem Wochenende im Jahr auf einer Tattooconvention waren.

Das klappte nicht ganz, aber auch die fünfzig Tattooconventions in diesem Jahr werden uns dauerhaft in Erinnerung bleiben. Und in unserem Studio am Rosenheimer Platz standen am Ende des Jahres einige Pokale mehr. Dass wir noch einmal auch nur annähernd so viele Tattoomessen besuchen werden, erscheint eher unwahrscheinlich.

Die am weitesten entfernte Tattooconvention – das NZ Tattoo & Art Festival in New Plymouth

Wir waren mit dem Tempel München viel unterwegs gewesen: Las Vegas. Curacao. Indien. Borneo. Thailand. New York. Die weiteste Strecke haben wir aber 2013 zurückgelegt – um am anderen Ende der Welt beim Neuseeland Tattoo & Art Festival teilzunehmen. Dass wir selbst dort Kunden aus München getroffen haben, ist eine weitere lustige Anekdote.

2013 – Julia Tempel wird Deutschlands zweitbester Nachwuchstätowierer. Bzw. Nachwuchstätowiererin

In Neuseeland erreichte uns dann die freudige Nachricht, dass Julia Tempel beim großen Nachwuchs-Tätowierer-Wettbewerb vom Tätowiermagazin – damals mit Abstand das wichtigste Tattoo-Medium in Deutschland – den zweiten Platz belegt hatte. Das verschaffte ihr eine mehrseitige Reportage im Tätowiermagazin und sorgte noch einmal für einen deutlichen Popularitätsschub. Um den zweiten Platz richtig einzuordnen: der Erstplatzierte vor ihr war Chaim Machlev von Dotstolines, der heute fast eine halbe Million Follower hat und sehr bekannt ist. Und ein zweiter Platz war schon für so manchen Karriereschub gut und Julia damit in guter Gesellschaft. Der bekannteste Zweitplatzierte des Wettbewerbs war ein paar Jahre zuvor Randy Engelhard. Den wir übrigens auch auf der Messe in Neuseeland trafen - so schließt sich der Kreis in der Tattoszene.

Das Jahr 2013 wird rückwirkend als ein sehr gutes Jahr für den Tempel München in Erinnerung bleiben.

Teil 5 folgt bald