Die Geschichte des Tempel München Piercing & Tattoo – Teil 6
Im letzten Teil hatten wir vom Jahr 2014 berichtet, unter anderem unserem Kampf gegen Copycats und unsere Asien-Tour. Im Vergleich zu diesem aufregendem Jahr war 2015 ein vergleichsweise ruhiges Jahr. Wobei „ruhig“ auch relativ ist:
Erneut wurden zahlreiche Tattoomessen besucht - z.B. in Frankfurt, den USA aber auch München
Die Tätowierer des Tempel München fuhren – zum Teil auch ohne uns – auf zahlreiche Messen im In- und Ausland und brachten auch wieder einiges an Auszeichnungen mit. Zu nennen wären hier insbesondere der Best of Day and 2. Best of Show von Tibi auf der Tattooconvention in Frankfurt – damals klar die größte und eine der wichtigsten Tattoomessen in Deutschland.

Aber auch über den großen Teich führte es Tibi zum ersten Mal alleine: Er flog in die USA nach Pittsburg zur Steel City Convention - und brachte auch von dort einen weiteren Preis für eine seiner Tätowierungen in den Tempel München mit.

Aber auch in München waren wir erfolgreich. Es gab einiges an Auszeichnungen bei der Tattoomesse in der Tonhalle, wobei mich persönlich natürlich die Auszeichnung "Best of Colour" für mein Las-Vegas-Bein (tätowiert von Julia) besonders freute.

Lange Schlangen zu den Besprechungstagen im Tempel München
Auch war langsam der Höhepunkt bei den Besprechungstagen erreicht: Um die Anfragen vor allem für unsere Tätowierer Tibi und Julia besser und gerechter bearbeiten zu können, führten wir in regelmäßigen Abständen Besprechungstage durch - in Abständen von ein paar Monaten bis hin zu einmal im Jahr.
Das Ergebnis waren lange Schlangen vor dem Tempel München und Terminkalender, die sich an diesen Tagen für mehrere Monate und sogar Jahre im Voraus füllten. Dank einiger zusätzlicher Tätowierer in den nächsten Jahren gehören diese Wartezeiten allerdings schon lange der Vergangenheit an - niemand muss im Tempel mehr als wenige Tage bis maximal ein paar Wochen auf ein Tattoo warten.
Das Titel-Bild vom Besprechungstag 2015 mag ich besonders gerne, weil es mich - absolut zufälligerweise - gerade im Gespräch bzw. der Nummernvergabe mit einer sehr netten Kundin zeigt. Dass diese Kundin - Carry - dann Jahre später bei uns eine Ausbildung zur Piercerin machen und 2026 immer noch im Tempel arbeiten würde, konnte damals niemand auch nur erahnen.
2015 war - wie auch die Jahre zuvor - ein gutes Jahr für den Tempel.
Fortsetzung folgt.
