The Next Level – TNL – die Tattoo-Galerie beim Tempel München, Piercing & Tattoo

Am 11. Juli 2019 fand im TNL die erste Vernissage zusammen mit der Eröffnungsfeier des „The Next Level statt“: Diese Tattoo-Galerie befindet sich in der Rosenheimer Str. 79, schräg gegenüber des Tempel München Piercing & Tattoo.

Warum „The Next Level“?

Weil… tätowieren eine Kunstform ist bzw. Kunst sein kann – die Anforderungen an Tätowierer werden immer höher und die technischen Möglichkeiten immer besser – wir wollen hier das Tätowieren auf die nächste Stufe stellen:

Weil… Tattoos & Kunst dort verschmelzen sollen: Aus diesem Grunde werden dort auch nur Künstler, Bildhauer, Fotografen oder Grafik-Designer ihre Werke präsentieren: Weitere Ausstellungen von Tätowierern sind dort nicht vorgesehen.

Weil… wir damit einen großen, Licht-Durchfluteten Raum geschaffen haben – mit großen Wänden mit viel Platz für Ausstellungsstücke von tollen Künstlern.

Weil… wir mit einer ausfahrbaren Leinwand und einem Beamer einen Ort für Vorträge, Seminare und Schulungen geschaffen haben: Die ersten beiden Seminare für Tätowierer wurden dort bereits gehalten, weitere sind in Planung. Wir wollten einen Ort schaffen, an dem sich Tätowierer aus allen Tattoostudios wohlfühlen und austauschen können.

Weil… im „The Next Level“ – wenn keine Veranstaltungen sind – auch tätowiert wird: Für ausstellende Künstler eine hervorragende Möglichkeit, ihre Werke unserer Kundschaft zu präsentieren. Natürlich wird auch im – deutlich stärker frequentierten Tempel – mit Flyern und einem Aufsteller auf die aktuellen Ausstellungen im Tempel hingewiesen.

Weil… uns morgens beim Bäcker auf dem Weg zum Tempel der Name „The Next Level“ spontan eingefallen ist: Dass das Studio drei große Fenster hat für die Buchstaben TNL wussten wir – dass „THE NEXT LEVEL“ ausgeschrieben auf das große Glasdach mit seinen 14 Kästchen davor hervorragend passt, sahen wir dann vor Ort – fast zeitgleich haben wir festgestellt, dass wir TNL fast identisch wie das TM-Tempel-München-Logo gestalten können – und dieses zugleich ein Ambigramm ist. Das haben wir als Zeichen betrachtet – der Name war gefunden.

Das hatten wir bis jetzt an Ausstellungen und Veranstaltungen im The Next Level:

11. Juli 2019 – Feierliche Eröffnung:

Die Ehre das TNL zu eröffnen hatte Julia, die heute – Juli 2020 – schon fast unglaubliche 12 Jahre im Tempel München beschäftigt ist.

Die Eröffnungsfeier war ein voller Erfolg: Über den Abend verteilt waren knapp 100 Gäste, Freunde des Tempels, Kollegen von anderen Tattoostudios, ehemalige Mitarbeiter und einige interessierte Nachbarn anwesend. Dass sich bei dieser Gelegenhei eine Besucherin in ein ausgestelltes Bild von Julia verliebte und für einen vierstelligen Betrag erstand, war ein schöner Nebeneffekt und zeigte zugleich, das gedachte Konzept funktionierte – Bericht und Bilder von der Veranstaltung findet ihr hier:

THE NEXT LEVEL – die Eröffnung

21. Juli 2019: Workshop „Hygiene im Tattoo-Studio nach Vorgaben der neuen DIN/CEN“ – mit Martina Lehnhoff, in Zusammenarbeit mit QS-Skin

16. Februar 2020: „Aktuelle Rechtssprechungen im Tattoo- und Piercing-Studio“ mit „Tattoo-Anwalt“ Urban Slamal, in Zusammenarbeit mit QS-Skin

Die Ausstellungen mit Wolfgang Seiss und Alexander von Boyko mussten wegen einem Todesfall und Corona leider abgesagt bzw. verschoben werden – ebenso wie einige geplante Seminare.

Ab 27.Juli 2020: Ausstellung von Lightaffaire Photography – wegen Corona derzeit leider keine Vernissage möglich. Bilder können aber nach Absprache besichtigt werden.

Nachdem wir derzeit ja leider niemanden ins Studio lassen dürfen, verlinken wir die Bilder bzw. die Seite von „LightAffaire Photography“ auf dieser Seite – es wäre ja sehr schade, wenn sie niemand sehen würde nur wegen Corona, wo doch schon die Vernissage ausfallen musste:

https://www.lightaffaire.com

Im Menü kommt man unter dem Punkt „Exhibitions“ auch zu einigen der Bilder, die im TNL hängen. Natürlich gab es Diskussionen darüber, wieviel nackte Haut man in einem Tattoo-Studio zeigen darf/kann/soll – aber in Absprache mit unserem weiblichen Personal fand niemand daran etwas anstößiges.