Blutgerinnungsstörungen

Was sind Blutgerinnungsstörungen?

“Blutgerinnungsstörungen” bedeuten dass einzelne oder mehrere der 13 Blutgerinnungsfaktoren nicht mehr funktionieren. Das hat zur Folge, dass das Blut deutlich langsamer gerinnt und selbst kleinste Bagatellverletzungen länger als üblich nachbluten.

Piercings und Tattoos bei Bluterkrankheit

Findet keine Blutgerinnung statt, spricht man von der Bluterkrankheit (med. Hämophilie). In diesem Fall können schon kleinste Verletzungen eine ernste Gefahr für die betroffene Person bedeuten, wenn sie nicht medikamentös eingestellt ist. Das ist zwar extrem unwahrscheinlich, weil Betroffene das meist schon im Kindesalter feststellen. Im Zweifelsfall raten jedoch wir immer dazu, mit dem behandelnden Arzt Rücksprache zu halten. Etwa wenn Blutgerinnungsstörungen vorliegen oder der Kunde dauerhaft Blutverdünner nimmt.

Mit Medikamenten möglich

Menschen mit Blutgerinnungsstörungen können sich mit entsprechenden Medikamenten piercen und tätowieren lassen. Natürlich immer vorausgesetzt, dass der behandelnde Arzt dafür sein OK gibt. Allerdings können folgende Begleiterscheinungen auch in solchen Fällen häufiger auftreten: Bei Piercings kann es zu weiteren Nachblutungen kommen wenn man leicht hängen bleibt. Bei Tattoos ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Nachstechen notwendig ist, größer. Blutet der Kunde beim Tätowieren ein Wenig stärker, kann es sein dass mehr Farbe dabei verloren geht.

Erfahrungen im Tempel München mit Blutgerinnungsstörungen

In unserem Piercingstudio haben wir schon mit unterschiedlichen Formen der Blutgerinnungsstörungen zu tun gehabt. Von Kunden mit Bluterkrankheit über weniger ausgeprägte Blutgerinnungsstörungen bis hin zu Kunden mit Vorerkrankungen die auf die Einnahme von gerinnungshemmenden Medikamenten angewiesen sind. Welche Herangehensweise die Richtige ist, entscheiden wir in unserem Tattoostudio von Fall zu Fall. Das hängt nicht zuletzt davon ab, ob das gewünschte Tattoomotiv oder das gewünschte Piercing per se stärker zu Blutungen neigt. Als Beispiel gelten hier das Ampallangpiercing oder auch Venoms. Im Zweifelsfall ziehen wir es aber vor, dass der behandelnde Arzt sein OK gibt.

Schließlich steht die Sicherheit unserer Kunden an erster Stelle.