Blutgerinnungsstörungen

Blutgerinnungsstörungen treten auf, wenn einzelne oder mehrere der 13 Blutgerinnungsfaktoren nicht mehr funktionieren. In diesem Fall kann es passieren, dass das Blut deutlich langsamer gerinnt und selbst kleinste Bagatellverletzungen länger als üblich nachbluten.

 

Wenn keine Blutgerinnung stattfindet, spricht man von der Bluterkrankheit (med. Hämophilie). In diesem Fall können schon kleinste Verletzungen eine ernste Gefahr für die betroffene Person bedeuten, wenn sie nicht medikamentös eingestellt ist. Im Zweifelsfall raten wir immer dazu, mit dem behandelnden Arzt Rücksprache zu halten, wenn etwa Blutgerinnungsstörungen vorliegen oder dauerhaft blutverdünnende Medikamente verabreicht werden.